CyanogenMod: Privacy Guard 2.0 - eigene Daten fest im Griff

Steffen Pochanke

Mit dem Privacy Guard hat das CyanogenMod-Team bereits vor einiger Zeit ein interessantes Feature entwickelt, das Nutzern die Hoheit über ihre persönlichen Daten zurückgeben soll.

In der ersten Version verweigerte der Privacy Guard ausgewählten Apps den Zugriff auf jegliche Benutzerdaten (Standort, SMS, Kontakte, etc.). So etwas gab es zwar bereits vorher von anderen Entwicklern, deren Lösungen brachten die reglementierten Apps aber oftmals zum Absturz, da Berechtigungen wie der Zugriff auf Standortdaten einfach nur verwehrt wurden. Der Privacy Guard blockiert aber keine Berechtigungen, sondern gibt den ausgewählten Apps leere Datensätze zurück statt der angeforderten Informationen.

Die zweite Version erweitert die Möglichkeiten des Features und implementiert zusätzlich AppOps. Bei letzterem handelt es sich um eine Möglichkeit, Apps einzelne Berechtigungen zu verwehren, die Google heimlich in Android 4.3 integriert hat. Innerhalb des Privacy Guards könnt ihr Apps nun den Zugriff auf folgende Informationen einzeln verwehren oder erlauben: Standort, Kontakte, Anrufprotokoll, SMS/MMS und Kalender.

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Zusätzlich ist es nun möglich, den Privacy Guard automatisch für alle neu installierten Apps zu aktivieren. Meiner Meinung nach ist das wirklich eine sehr gute Idee, da man bei der Installation sehr schnell überliest, wie viele private Informationen man einer App preisgibt.

Weitere Details zu dem Feature, das ab sofort in den Nightly-Builds zu finden sein sollte, findet ihr im Google+-Post dem CM-Teams.

Quelle: Android Central

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