Android heißt Modifizierbarkeit heißt Custom ROMs heißt CyanogenMod. Eine solche Assoziationskette kann wohl ein signifikanter Teil unserer Leser bilden; auch auf den Smartphones der androidnext-Redaktion sind CyanogenMod-ROMs Dauergast. Auf dem GDD hatten wir die Möglichkeit, mit Kolja Dummann aka coolya zu sprechen, der als Teil des TeamHacksung die Portierung der CyanogenMod auf das Samsung Galaxy S und S2 mitverantwortet. Im Interview erklärt Kolja, was Ice Cream Sandwich für die CyanogenMod bedeutet und verrät, dass es wohl noch ein bisschen dauern kann, bis CM9 auf unseren Geräten läuft.

 

android ice cream sandwich

Facts 

Auch nach dem Interview konnten wir im Gespräch von Kolja noch ein paar relevante Informationsfetzen erhalten, die wir euch nicht vorenthalten möchten.

  • Vor dem Release der CyanogenMod 9 wird es mit ziemlicher Sicherheit noch die CM 7.2 geben. Zum einen, weil mit dieser Version neue Geräte unterstützt werden sollen, zum anderen weil es auch weiterhin Support für Geräte geben soll, die aufgrund schwächerer Hardware kein Upgrade auf CyanogenMod 9 erhalten werden - wie etwa das Samsung Galaxy Ace.
  • CM9 soll natürlich auch Tablets unterstützen, die derzeit noch mit Honeycomb laufen - das ist aber abhängig davon, ob sich genügend Verantwortliche finden.
  • Jeder Cent, der dem CM-Team gespendet wird, fließt in Hardware - was wiederum den CM-Nutzern zugute kommt. Keine schlechte Geldanlage, oder?

Wer Kolja folgen möchte, kann das unter seinem Twitterhandle @dumdidum tun, ihn bei Google+ einzirkeln.

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