Dropbox Pro – Preise, Vorteile, Alternativen

Marco Kratzenberg

Der Cloudspeicher Dropbox stellt jedermann kostenlos 2 Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung. Wer mehr Platz und Features braucht, kann ein Dropbox Pro-Konto anlegen. Wir erklären die Vorteile, nennen die Preise und stellen Alternativen vor.

Dropbox Pro – Preise, Vorteile, Alternativen

Ja, Dropbox schenkt jedem freien Speicherplatz in der Cloud, aber das machen andere auch. Microsofts OneDrive ist beispielsweise ein fester Bestandteil von Windows 10 und stellt allen Nutzern sogar 10 Gigabyte und mehr bereit. Wer allerdings deutlich mehr Platz braucht und die unkomplizierten Dropbox Clients für Windows oder das Handy mag, der kann sich dort auch mit Dropbox Pro 1 Terabyte(!) Speicherplatz mieten. Und er bekommt noch zusätzliche Features.

Video: Cloudspeicher im Vergleich – Das leisten Dropbox, OneDrive & Co.

Was ist Cloud-Speicher?

Was bietet Dropbox Pro?

Dropbox Pro ist eine Lösung für Einzelpersonen. Sie bietet keine Teamfeatures, wie etwa Dropbox Business. Dafür gibt es aber deutlich mehr Platz als beim kostenlosen Dropbox Basic, nämlich 1 Terabyte.

Gleichzeitig seid ihr natürlich zahlende Kunden und habt Anspruch auf Premiumsupport – allerdings nur per E-Mail. Erst Business- bzw. Enterprise-Kunden erhalten auch Support über Telefon oder Chat. Auch eine uneingeschränkte Datenwiederherstellung gibt es nicht. Das ist bei Dropbox Pro nur 30 Tage möglich. Da es sich dabei, wie bereits erwähnt, um eine Ein-Personen-Lösung handelt, müsst ihr auch auf alle Möglichkeiten der Teamarbeit verzichten. Die Dropbox Pro lässt sich allerdings in Office 365 integrieren und bietet ausgefeiltere Freigabeoptionen. Mit einer Remote-Löschfunktion könnt ihr gezielt Daten auf allen verbundenen Geräten entfernen.

Was kostet Dropbox Pro?

Der Preis für Dropbox Pro ist abhängig von der Zahlungsweise. Bei jährlicher Vorauszahlung werden 99 Euro fällig, was einem monatlichen Preis von 8,25 Euro entspricht. Zieht ihr eine monatliche Zahlung vor, dann wird es deutlich teurer. Jeden Monat werden dann 9,99 Euro abgebucht. Das summiert sich zu 119,88 Euro.

Gleichzeitig solltet ihr berücksichtigen, dass Dropbox bei vorzeitiger Kündigung keine bisher bezahlten Beträge zurückerstattet. Ist man sich nicht ganz sicher, wie lange man den Service wirklich benötigt, kann die Entscheidung für die monatliche Zahlweise unterm Strich günstiger sein.

Welche Dropbox Pro-Alternativen gibt es?

Schon vor längerer Zeit haben wir euch die besten Dropbox-Alternativen vorgestellt. Allerdings ging es dabei vorrangig um kostenlose Angebote, die alle mit relativ begrenzten Platzangeboten locken. Keine davon ist eine echte Dropbox Pro-Alternative. Doch es gibt solche Alternativen und sie sind entweder deutlich günstiger oder können deutlich mehr. So ist Dropbox beispielswiese immer wieder ins Gerede gekommen, weil die Firma auf Zuruf oder nach eigenem Gutdünken Konten sperrt und Daten löscht. Da lohnt es sich doch, mal nach Alternativen zu gucken.

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Eine eigene Cloud könnt ihr euch mit einem NAS-Server aufbauen. Dabei werden über spezielle Software Festplatten mit dem Internet verbunden und ihr könnt von jedem Internetanschluss aus darauf zugreifen.

Vorteile:

  • Die Daten werden sicher bei euch zuhause oder im Büro gelagert.
  • Keiner redet euch rein, was ihr dort speichert.
  • Ihr könnt sie oft sogar als Mediencenter benutzen.

Preislich bedeuten diese Dropbox Pro-Alternativen natürlich erst mal eine Investition. Man kann sie bereits schon arbeitsfertig für rund 200 Euro bekommen. Die Grenzen nach oben sind fast offen. Oder ihr bastelt euch selbst einen NAS-Server auf Raspberry Pi-Basis. Dann kommt ihr wesentlich günstiger davon.

raspberry-nas

Doch für die Faulen oder technisch Unbegabten unter uns gibt es natürlich auch noch andere Möglichkeiten. Ihr könnt auch günstig Webspace mieten und dann dort ein Cloudsystem wie etwa OwnCloud einrichten. Die Software ist kostenlos und verfügt auch über einen guten OwnCloud Windows Client. Webspace ohne Domain gibt es teilweise schon sehr günstig. Jedenfalls günstiger als Dropbox Pro. Die Einrichtung erfolgt nahezu automatisch und selbstverständlich gibt es auch Handy-Apps, um unterwegs auf die Daten zuzugreifen.

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