Evernote für iOS: Update bringt komplett neues, simpleres Design

Florian Matthey 1

Die Notiz- und Orgaisations-App Evernote ist in einer neuen Version 8 für iOS erhältlich. Die Entwickler haben die App von Grund auf überarbeitet: Es soll noch einfacher sein, Gedanken festzuhalten – und sie vor allem auch wiederzufinden.

Evernote für iOS: Update bringt komplett neues, simpleres Design

Evernote 8: Schwarz/weiß statt schwarz/grün

Beim Start von Evernote 8 wird sofort klar, dass sich viel verändert hat: Die Benutzeroberfläche ist nicht mehr schwarz auf grün, sondern klassisch schwarz/weiß. Allgemein scheint Simplizität das wichtigste Ziel des Redesigns gewesen zu sein. Über einen einzelnen Button am unteren Rand – zumindest der ist weiterhin grün – lassen sich neue Notizen erstellen; ein längeres Andrücken ermöglicht, zuvor verschiedene Arten an Notizen wie Audio-Notizen, Fotos und Termine auszuwählen. Wenn einmal mehrere Notizen offen sind, gibt es eine Auflistung als Registerkarten beziehungsweise Tabs, mit der sich schneller zwischen den einzelnen Notizen navigieren lässt.

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Simplere Oberfläche und verbesserte Suchfunktion

Das Wiederfinden früherer Notizen soll eine neue Notizvorschaufunktion erleichtern, mit der sich Notizen schnell durchsehen lassen. Die Größe der Vorschaufelder lässt sich dabei anpassen. Auch ist es möglich, Notizlisten nach Schlagwort oder Erinnerungen zu filtern. Schlagwörter lassen sich gleich mehrere auf einmal auswählen, um die Suche genauer zu definieren. Die Suchfunktion der App bietet jetzt zwei Optionen – eine, mit der sich ein einzelnes Notizbuch durchsuchen lässt und eine andere, mit der sich das ganze Konto durchsuchen lässt.

Neuerungen, die zu spät kommen?

Das Update dürfte Benutzern gefallen – immerhin bietet Evernote eine Vielzahl an Funktionen, die einige Benutzer verwirrt haben dürfte. Von The Verge kommt dementsprechend auch Lob – allerdings nur gemessen an früheren Evernote-Versionen. Im Vergleich zu anderen Apps kämen die Neuerungen hingegen zu spät: Apples kostenlose Notiz-App biete für eine Vielzahl an Benutzern genug; diese biete immerhin eine Suchfunktion. Auch habe Evernote mit der zwischenzeitlichen AGB-Änderung, die Evernote-Mitarbeitern ein „mitlesen“ zu Optimierungszwecken erlaubte, Vertrauen verspielt.

The Verge verweist aber auch auf einen Artikel bei Wired, der eine Vorschau bezüglich zukünftiger Evernote-Features bietet: Beispielsweise soll es möglich sein, ein Foto einer Whiteboard oder einer Tafel von Evernote automatisch analysieren zu lassen. Die App werde dann selbstständig Notizen und To-Do-Einträge erstellen. Noch sind diese Features aber eben Zukunftsmusik.

Die Evernote-App selbst ist kostenlos, verschiedene Features lassen sich aber erst mit kostenpflichtigen In-App-Einkäufen freischalten. Diese kosten zwischen 2,99 und stolzen 59,99 Euro.

Evernote
Entwickler: Evernote
Preis: Kostenlos

Quellen: Evernote/App Store, The Verge, Wired

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