Haftpflichtversicherung: Studenten – wie abgesichert sind sie?

Henry Kasulke

Fügt man einem Dritten einen Schaden zu, muss man in vollem Umfang dafür aufkommen. Das gilt natürlich prinzipiell auch für Studenten, wenn sie Schäden an Eigentum, Gesundheit oder Vermögen verursacht haben. Vor daraus resultierenden enormen Kosten kann die Haftpflichtversicherung Studenten absichern. Entscheidend ist, wie es mit eurem Versicherungsschutz während des Studiums aussieht und worauf ihr gegebenenfalls bei der Auswahl einer Haftpflichtversicherung achten müsst. Alle wichtigen Infos findet ihr in diesem Beitrag.

Haftpflichtversicherung: Studenten – Schutz über die Eltern?

Studenten sind in den meisten Fällen bei der Haftpflichtversicherung ihrer Eltern mitversichert. Denn die Kinder der Versicherten sind nicht nur geschützt, solang sie nicht volljährig sind, sondern auch – altersunabhängig – während einer Berufsausbildung oder eines Studiums. Der Schutz bleibt auch dann bestehen, wenn ihr direkt nach einer Lehre studiert. Er gilt auch in Wartephasen zwischen mehreren Ausbildungszeiten.

Zunächst einmal solltet ihr also anhand des Versicherungsvertrags eurer Eltern prüfen, ob ihr mitversichert seid. Unabhängig davon müsst ihr euch die Leistungen einer spezifischen Haftpflichtversicherung immer ansehen, um zu ermitteln, welchen Schutz sie bietet. Die diversen Angebote unterscheiden sich deutlich hinsichtlich der Leistungen. Einige gewähren in typischen Situationen nur geringen oder gar keinen Versicherungsschutz.

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Haftpflichtversicherung: Studenten – wichtige Leistungen

In einigen üblichen Fällen unterstützen euch die meisten Haftpflichtversicherungen. Beispielsweise zahlen sie häufig, wenn ihr als versicherter Fahrradfahrer einen Unfall mit einem Auto oder einem Fußgänger verursacht habt. Oder wenn euch die teure Vase des Nachbarn aus der Hand gefallen und sie dadurch zu Bruch gegangen ist. Seid ihr Mieter einer Wohnung und ein Rohrbruch in euren vier Wänden führt zu Schäden beim Nachbarn, springt die Versicherung ebenfalls ein.

In welchen Szenarien eine Versicherung in welcher Höhe zahlt, ist vom jeweiligen Versicherungsvertrag abhängig.

Gefälligkeitsschäden

Leistet ihr jemandem eine Gefälligkeit, etwa einem Freund oder Nachbarn, seid ihr nur geschützt, falls die Versicherung eine Leistung bei Gefälligkeitsschäden vorsieht. Hilfreich ist dies zum Beispiel, wenn euch bei einem Umzug der Fernseher des Freundes oder Nachbarn entgleitet und er danach defekt ist. Nur wenn eure Haftpflichtversicherung Schutz bei Gefälligkeitsschäden bietet, trägt sie die Kosten für die Reparatur bzw. den Kauf eines gleichwertigen Geräts.

Forderungsausfalldeckung

Eure Haftpflichtversicherung sollte eine Forderungsausfalldeckung vorsehen. Dann zahlt eure Versicherung auch, wenn euch selbst ein Schaden entstanden und der Verursacher zahlungsunfähig ist. Dies geschieht relativ häufig, da rund jeder dritte deutsche Haushalt keine Haftpflichtversicherung hat.

Haftpflichttarife vergleichen

Die Beiträge und Leistungen der vielen Angebote sind sehr unterschiedlich. Ihr solltet keine Haftpflichtpolice wählen, ohne euch vorher umfassend informiert zu haben. Sehr häufig könnt ihr fast den gleichen Versicherungsschutz zu sehr unterschiedlichen Kosten bekommen. Nehmt also zunächst einen Tarifvergleich vor, um die richtige Police zu finden. Gute Tarife, die euch vor Kosten in Millionenhöhe bewahren, gibt es schon für rund 4 Euro pro Monat.

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