Ramadan 2016: Wann ist Ramadan-Ende und Bedeutung des Mondes

Robert Schanze 4

Der Fastenmonat Ramadan 2016 beginnt dieses Jahr am Montag, den 06. Juni. Der Ramadan gehört zu den fünf Säulen des Islams und ist der neunte Monat im islamischen Kalender und von zentraler Bedeutung für alle Muslime. Hier erfahrt ihr, wie lange der Ramadan dauert, wann er endet und welche besonderen Regeln Gläubige beim Fasten einhalten. Der Sender Radio Westfalica plant zudem hierfür ein Interview über Muslime und den Ramadan.

UPDATE: Der Sender Radio Westfalica sucht für Montag den 10.06.2016 noch Muslime für ihre Sendung. Auf Facebook könnt ihr euch melden und posten, wann ihr Zeit für ein Interview hättet. Dort könnt ihr dann auch Gründe nennen, warum ihr den Ramadan wie auslebt oder warum nicht.

Ramadan-Kalender 2016 – Wann und wie lange ist Ramadan?

Der Ramadan dauert je nach dem vorherrschenden Jahr entweder 29 oder 30 Tage und richtet sich nach der Stellung des Mondes. Im Jahr 2008 haben sich die Verbände in Deutschland  für eine einheitliche Methode zur Berechnung des Fastenmonats Ramadan geeinigt. Im Jahr 2016 beginnt der Fastenmonat Ramadan basierend auf einer wahrscheinlichen Stellung der Mondsichel in Europa demnach am 06. Juni 2016:

Start Ende
Ramadan 2016 06.06.2016 04.07.2016
Ramadan 2017 27.05.2017 24.06.2017

Übrigens: Auch die Christen fasten und bereiten sich damit auf ihr wichtigstes Fest vor: Fastenzeit 2016: Wann, wie lange und warum fasten Christen? Bedeutung erklärt.

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Ramadan-Ende 2016

Ramadan 2016 endet am 04. Juli. Dann beginnt das in der Regel dreitägige Ramdanfest Īd al-Fitr zum Fastenbrechen. Dort gibt es allerlei Festspeisen und Geschenke für die Kinder.

Bedeutung und Ramadan-Regeln beim Fasten

Neben der Anbetung Allahs – das arabische Wort für den einen Gott – hat der Ramadan noch weitere Bedeutungen: Durch das Fasten wird auch die Abwendung von weltlichen Gütern und Besitz symbolisiert. Der Ramadan soll auch weitere Lektionen lehren wie Selbstdisziplin und Selbstkontrolle. Aber auch Großzügigkeit, Hilfe und Liebe gegenüber den Mitmenschen steht im Vordergrund. So spenden auch viele Muslime während des Ramadan an Bedürftige.

Während des Ramadans unterliegen gläubige Muslime dem strengen Fasten: Dabei darf in der Zeit ab Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts gegessen und getrunken werden. In Deutschland fällt der Ramadan im Jahr 2015 in die warme Sommerzeit, wodurch Muslime etwa 16 Sonnenstunden fasten. Das Fasten bezieht sich aber nicht nur auf Nahrung. Auch verzichten Muslime auf Dinge des täglichen Lebens wie Sex, Rauchen und alle Arten die unter sündhaftes Verhalten fallen. Sie müssen aber nicht den ganzen Monat hungern. Die Mahlzeit, die vor Sonnenaufgang eingenommen werden darf, nennt sich Suhoor; die Mahlzeit nach dem Sonnenuntergang heißt Iftar.

Ausnahmen beim Fasten bestehen für Kinder, Schwangere, ältere Menschen, Reisende, bei Krankheit oder wenn das Fasten aus anderen besonderen Gründen nicht ausgeführt werden kann.

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