Das Problem beim Löschen eigentlich nicht löschbarer Dateien ist zumeist der „Hook“. Der virtuelle Haken, mit dem diese Dateien an ein ausführbares Programm gefesselt sind. Bei diesen Hooks handelt es sich meist auch nur um interne Betriebssystem-Anweisungen, die man auch umgehen bzw. lösen kann.

fileassassin
Will sich die Datei partout nicht löschen lassen, dann muss man effektive Waffen auffahren

Geniale, kleine Tools wie FileASSASSIN wurden dazu geschaffen, die enge Bindung solcher Dateien aufzuheben und sie dann gnadenlos zu killen. Und in den allermeisten Fällen funktioniert das auch sehr gut. Es gibt eine portable Version, die man auch auf einem USB-Stick mit sich tragen kann. Doch wesentlich praktischer ist die Installationsversion. Sie integriert sich nämlich perfekt ins System und bietet dann im Kontextmenü zu jeder Datei die Option, die Datei mit FileASSASSIN zu löschen oder nur zu lösen (um sie z.B. in einem anderen Programm zu bearbeiten.

Aber auch wenn uns mit solchen Programmen gute Hebel zur Verfügung stehen, um eine Datei aus ihrer Umklammerung zu lösen, sollte man sich gut überlegen, was man tut. Denn viele solcher Dateien sind absolut notwendig, damit ein Programm läuft. Das stürzt dann auch oft ab, wenn wir eine solche Datei mit Gewalt löschen.

Eine andere Alternative ist das Programm CCleaner. Es ist speziell zur Dateilöschung geschrieben worden, spezialisiert sich aber auf Datenabfall und temporäre Dateien. Damit ist es möglich, die üblichen Spuren am PC zu verwischen und das sogar sehr gründlich. Denn CCleaner kann die dateien beim Löschen gleich mit zufälligen Daten überschreiben, so dass sie sich auch nicht mehr wiederherstellen lassen. Außerdem lassen sich damit u.a. auch überflüsige Schlüssel aus der Registry löschen, die ja oft genug auch ein Problem sind, wenn Programme nicht laufen wollen oder sich eine Datei nicht löschen lässt.

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