Files2Folder

Marco Kratzenberg

Das nützliche Freeware-Tool Files2Folder bewegt markierte Dateien in neu angelegte Ordner gleichen Namens. Aber es kann noch mehr!

Neben vielen anderen, neigt vor allem ein Downloadordner dazu, irgendwann vollzulaufen und völlig unüberschaubar zu werden. Dateien aller möglichen Formate tummeln sich hier neben X verschiedenen Versionen von Programmen. Die kompletten Musikdownloads liegen neben Tausenden von Bildern und jeder Menge Online-Rechnungen im PDF-Format.

Hier setzt ein kleines Tool namens Files2Folder an. Wie der Name ja schon andeutet, soll es Dateien in Ordner verschieben. Dazu registriert es sich als sogenannte Shell-Extension. Das bedeutet, dass es als eigener Menüpunkt im Kontextmenü auftaucht, sobald man mit der rechten Maustaste auf eine Datei klickt.

Die Standardfunktion ist nett, aber wird wohl selten gebraucht. Wenn der Anwender nur eine Datei mir rechts anklickt und den Menüpunkt Files2Folder wählt, so legt das Tool einen Ordner an, der wie die Datei heißt (nur ohne Endung) und verschiebt die Datei dann in ebendiesen Ordner.

So richtig interessant wird es erst, wenn man mehrere Dateien oder auch noch andere Ordner anklickt. Dann nämlich öffnet sich das oben zu sehende Auswahlmenü, das uns verschiedene hilfreiche und clevere Optionen anbietet.

  • Die erste Option ist das Bewegen der Dateien in einen Ordner, dessen Namen wir dort eingeben. Das ist nützlich, wenn man beispielsweise alle Bilddateien markiert hat und sie in einen eigenen Ordner schieben will. Oder wenn man eine Auswahl aus seinen Urlaubsbildern getroffen hat und die in einen anderen Ordner packen möchte.
  • Option zwei ähnelt der Standardvorgehensweise. Hier hat man zwar mehrere Dateien markiert, aber jeder kommt in einen eigenen Unterordner, der den Namen der Datei trägt.
  • Richtig interessant ist die Option drei. Sie kann man tatsächlich nutzen, um aufzuräumen und Dateien gleich dabei zu sortieren. Wird sie ausgewählt, so legt Files2Folder für jede in der Auswahl vorhandene Dateiendung (EXE, ZIP, JPG, GIF, PDF, usw…) einen eigenen Ordner an und sortiert alle gleichartigen Daten mit dieser Endungen in diese Verzeichnisse ein.
  • Die letzte Möglichkeit ist das Umbewegen der Dateien in einen Ordner, der das aktuelle Datum als Namen hat. Wie dieses Datum formatiert sein soll, können wir vorgeben. In Deutschland sollte man dazu die Formatierung dd.MM.yyyy wählen. Möglich wäre aber auch, nur den aktuellen Monat oder das aktuelle Jahr zu wählen.

Files2Folder kann direkt nach dem Entpacken gestartet werden und fragt beim ersten Start um die Erlaubnis, sich als Shell-extension zu registrieren. Gleichzeitig wird eine Datei angelegt, um diese Verknüpfung wieder lösen zu können. Für den Anwender bedeutet das, dass er das Programm zwar auf einem USB-Stick nutzen kann, aber für eine dauerhafte Nutzung sollte man es als erstes in den Programmordner verschieben.

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