Updates für Final Cut Pro, Motion, Compressor und MainStage

Thomas Konrad

Final Cut Pro X, Motion, Compressor und MainStage sind in neuen Versionen verfügbar: Apple hat seinen Desktop-Applikationen für professionelle Anwender zahlreiche Neuerungen spendiert. 

10.1.2 ist die neue Version von Apples Filmschnittprogramm Final Cut Pro. Anwender können darin unter anderem leichter ungenutze Medien-Dateien aufspüren. Diese zeigt die Software nun auf Wunsch gebündelt an. Außerdem kann die Software nun mit Apples ProRes 4444XQ-Codec umgehen - das gilt auch für Compressor und Motion.

Nützlich: Beim Importieren von Medien in Final Cut Pro lassen sich Keywords automatisch aus Finder-Tags erzeugen. Wer auf einen 4K-Upload zu Vimeo gewartet hat, darf sich über die neue Version freuen.

Compressor soll in Version 4.1.2 schneller mit größeren Projekten umgehen können  und Farben von H.264-Dateien  akkurater darstellen.

In Motion 5.1.1 haben die Entwickler die Parameter für den „Kontrast“-Filter verbessert. MainStage 3.0.4 zeichnet sich lediglich durch kleinere Fehlerbehebungen aus.

Anwender können die Updates aus Apples Mac App Store laden.

Final Cut Pro erhielt im Jahr 2011 mit Version X eine umfassende Frischzellenkur: Die Filmschnitt-Software unterstützt seither OpenCL und die Softwaretechnologie Grand Central Dispatch, die die Unterstützung mehrerer Prozessoren und Prozessorkernen durch eine geschickte Aufgabenverteilung verbessern soll. Final Cut Pro X wurde besonders von professionellen Filmschneidern nicht nur positiv aufgenommen: Die Software erinnerte oberflächlich stark an Apples Einsteiger-Programm iMovie. Außerdem wurden manche Funktionen, darunter das Color-Tool für Farbkorrekturen und DVD Studio Pro eingestellt.

Final Cut Studio wurde mit dem Erscheinen von Final Cut Pro X eingestellt. Apple reichte nach und nach wichtige Funktionen besonders für Professionelle Anwender nach, darunter die Unterstützung externer Bildschirme.

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