Google Chrome: Neuer Stromsparmodus für Plug-ins

Florian Matthey

Google Chrome soll stromsparender arbeiten: In Zusammenarbeit mit Adobe hat Google jetzt ein Feature eingeführt, das automatisch erkennt, ob Flash-Inhalte wichtig oder weniger wichtig sind. Sind sie weniger wichtig, deaktiviert Chrome sie zunächst.

Google Chrome: Neuer Stromsparmodus für Plug-ins
Bildquelle: © Google.

Das Chrome-Entwicklerteam informiert in einem Blog-Eintrag über die Neuerungen für Google Chrome. Google hat mit Adobe zusammen gearbeitet, um den Energieverbrauch von Google zu verkleinern und somit auf Laptops eine längere Batterielaufzeit zu ermöglichen.

In dem Browser gibt es jetzt in den erweiterten Einstellungen im Bereich „Inhalteinstellungen“ unter „Datenschutz“ die Option, Plug-ins – also allen voran Adobe Flash – nur dann zu verwenden, wenn es sich um „wichtige“ Inhalte handelt. Der Browser erkennt, ob eine Flash-Animation für den Inhalt der Website relevant ist oder nicht. Handelt es sich beispielsweise um ein Video, spielt Chrome dieses ab, handelt es sich um eine Animation, die eher eine optische Spielerei ist, stoppt Chrome diese.

chrome-flash

Wer die gestoppte Animation trotzdem sehen will, muss diese nur einmal anklicken; dann aktiviert Chrome Flash auch für diesen Bereich. Insgesamt soll sich durch das präventive Deaktivieren aber viel Energie sparen lassen.

Für die nächsten Monate hat Google weitere Verbesserungen in Sachen Stromverbrauch angekündigt. Bisher galt Chrome eher als weniger sparsam: Mit Safari ließen sich auf einem Mac deutlich höhere Batterielaufzeiten erzielen.

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