Chrome vs Firefox: Add-ons, Erweiterungen und Themes

Mit Add-ons bei Firefox oder den Erweiterungen bei Chrome, ergänzt ihr beide Browser mit neuen Funktionen. Für Firefox gibt es dazu eine Add-on-Webseite, Chrome nutzt den Chrome Web Store. PDF-Viewer haben beide Browser zudem standardmäßig integriert. Die Optik passt ihr bei Firefox über den Reiter „Erscheinungsbild“ an. Bei Chrome habt ihr die Wahl zwischen mehreren „Designs“.

Der Umfang der Erweiterungen ist bei Firefox allerdings größer als bei Chrome. Mozilla hat sich hier über die Jahre die größte Add-on-Datenbank aller Browser aufgebaut. Immerhin hatte der Entwickler dafür auch 4 Jahre mehr Zeit: Firefox erschien im Jahr 2004, Chrome erst im Jahr 2008.

 

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Google Chrome: 5 versteckte Browser-Features, die euch das Leben leichter machen

Welchen Browser nutzt die Mehrheit?

Falls ihre mit der Masse schwimmt und auf die Mehrheit vertrauen wollt, seht ihr hier eine Browser-Verteilung von Chrome und Firefox von Ende April bis Ende Mai 2015 in Deutschland: Firefox hält sich noch auf Platz 1 mit rund 30 Prozent. Chrome mit rund 26 Prozent liegt aber dicht dahinter. Die Daten stammen vom Portal browser-statistik.de und werden laut eigenen Angaben durch Partner-Webseiten erfasst und anonym ausgewertet.

Browser-Vergleich auf dem Smartphone

Die mobile Variante von Firefox – Firefox für Android – wurde laut Play Store bereits mehr als 100 Millionen Mal heruntergeladen. Für Chrome gab es nach Google-Angabe schon mehr als 500 Millionen Downloads. Allerdings stimmen Nutzer mit 4,4 Punkten für Firefox und mit 4,2 Punkten für Chrome (Stand Mai 2015).

Chrome vs Firefox: Fazit

Einen Überblick über beide Browser habt ihr nun. Wie schon erwähnt, spielt Geschwindigkeit im Desktop-Bereich zu Zeiten von SSDs, genügend RAM und einer schnellen DSL-Leitung kaum noch eine Rolle. Optisch unterscheiden sich beide Browser nur minimal, das gilt auf den ersten Blick auch für die mobilen Versionen.

Und auch bei der Marktverteilung in Deutschland sind Firefox und Chrome fast gleichauf. Erst wer sich mit tiefer sitzenden Einstellungen und Speicherverbrauch beschäftigt, entdeckt hier und da Abweichungen. Chrome hat etwa den Vorteil des Tab Taskmanagers, Firefox hat hingegen die größere Add-on-Datenbank. Chrome nutzt im laufenden Betrieb durchschnittlich mehr Speicher als Firefox, verknüpft jedoch die Synchronisation zwischen Endgeräten über das Google-Konto, von dem heute sowieso fast jeder eins hat.

Letztendlich heißt es also: Chrome beziehungsweise Firefox herunterladen, und ausprobieren. Ihr werdet recht schnell merken, welcher Browser euch mehr zusagt und besser zu eurer Arbeitsweise passt. Ausschlusskriterium ist jedoch Open Source: Das liefert hier nur der Firefox.

Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos