Der Google Chrome Verlauf - nützlich und verräterisch

Marco Kratzenberg

Alle besuchten Webseiten speichert ein Browser im Verlauf. Das kann nützlich sein, aber auch äußerst unpraktisch. In der Standardeinstellung, direkt nach dem Google Chrome Download, tut das auch der Google Browser. Und eigentlich ist das ja auch so gewünscht. Denn in den meisten Fällen überwiegen die praktischen Seiten dieses Features. Dumm wird’s allerdings, wenn Arbeitskollegen, Chefs oder die Ehefrau nicht wissen sollen, wo man letztens war.

Das muss ja nicht mal peinliche Gründe haben. Aber wenn man gerade auf Shop-Seiten nach einem Geburtstagsgeschenk suchte und die beste aller Gattinnen genau diese Adresse das nächste Mal in der Adressleiste sieht, dann ist die Überraschung futsch!

Den Google Chrome Verlauf löschen

Man surft so durchs Netz. Besucht diese oder jene Seite und gegen Ende kommt einem dann der Gedanke: „Hmm, das hätte ich lieber nicht im Verlauf…“.

Google Chrome stellt eine Besonderheit dar, weil man hier sogar einzelne Seiten aus dem Verlauf entfernen kann, ohne diesen ganz zu löschen. Dazu nutzt man einfach das Tastenkürzel Strg – H (History) und ruft den Verlauf auf.

Google Chrome Verlauf löschen Screenshot | winload.de

Auf Wunsch löscht Google Chrome auch einzelne Einträge aus dem Verlauf

Dort sieht man nun, chronologisch sortiert, alle besuchten Webseiten. Geht man mit der Maus über einzelne Titel, dann taucht links eine Checkbox aus, mit der man diesen Link auswählen kann. Gelöscht werden diese dann mit dem Button „Ausgewählte Einträge entfernen“.

Bei der Gelegenheit muss man das Löschen noch einmal bestätigen und in diesem, Dialog wird man dann auf den Inkognito-Modus hingewiesen.

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„Inkognito-Modus“ auf dem Smartphone: Surfe sicher und sauber im Web mit iPhone und Co.

Den Google Chrome Verlauf gar nicht speichern – Inkognito surfen

Der Begriff Inkognito kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „nicht wissen“. Wenn also keiner wissen soll, welche Seiten ich besuche, dann geschieht das am besten im Inkognito-Modus des Browsers. In anderen Programmen heißt das auch „Privater Modus“.

Die Technik ist überall dieselbe. Hier werden viele Daten nicht gespeichert, die der Browser normalerweise nutzt. In diesem Modus wird Google Chrome den Verlauf nicht speichern. Außerdem keine Cache-Daten, keine Cookies und auch so manche andere verräterische Spur nicht.

Google Chrome Inkognito Modus Screesnhot | winload.de

Im Inkognito-Modus speichert Google Chrome keine verräterischen Spuren

Diesen Modus kann man natürlich nicht rückwirkend aktivieren. Um alte Spuren zu beseitigen, muss man sie immer noch selbst löschen. Diesen Modus erreicht man am schnellsten mit dem Tastenkürzel Strg – Umschalttaste – N. Erkennbar ist er daran, dass ein „Spion mit Sonnenbrille“ links oben neben dem Adressfeld auftaucht.

Google Chrome Inkognito Icon Screenshot | winload.de

Der Spion zeigt den Inkognito-Modus an

Der Inkognito-Modus bedeutet, dass Google Chrome keine Daten über ihre Webseitenbesuche auf Ihrem Computer speichert. Außerdem fallen bestimmte Möglichkeiten, wie etwa die Adressen-Autovervollständigung weg. Die besuchten Webseiten werden natürlich weiterhin Daten über Sie sammeln. In der Regel z.B. Ihre IP-Adresse, die Uhrzeit und das Datum, den Browser selbst und Angaben über die Bildschirmauflösung, Javascriptfähigkeiten und vieles mehr. Inkognito ist man nur auf der eigenen Maschine!

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