Sie heißen Plugins, Addons oder Erweiterungen - die kleinen Zusatzprogramme, mit denen man einen Browser aufpeppen und verbessern kann. Natürlich verfügt ein Browser wie etwa Google Chrome anfangs nur über Standardfähigkeiten. Das ist ja auch ganz normal, schließlich braucht nicht jeder die gleichen Plugins. Eine will News lesen, der nächste Passwörter speziell verwalten und wieder ein anderer will mit dem Browser Musik hören. Erweiterungen gibt es für jeden Zweck. Für jeden ist etwas dabei.

 

Google Chrome

Facts 

Google Chrome Plugins aus dem Webstore

Für die Plugins, die bei Google Chrome übrigens Erweiterungen heißen, gibt es im Internet extra eine Art Webshop. Dieser Google Chrome Webstore bietet eine täglich steigende Zahl von Plugins und außerdem noch Designs sowie die Google Chrome Apps. Bei letzterem handelt es sich um interaktive Webseiten, die man mit seiner Chrome Installation verbinden kann, um beispielsweise Fotos zu bearbeiten.

Doch die eigentlichen Google Chrome Plugins findet man im Webstore unter „Erweiterungen“. Das sind kleine Programme, die auf eine extra dafür geschaffene Schnittstelle im Browser zugreifen und so damit kommunizieren. Das können etwa Popup Blocker für Google Chrome sein, die eine deutliche Verbesserung gegenüber der integrierten Funktion darstellen.

In der Regel finden sich für jeden Zweck mehrere Plugins. Da empfiehlt es sich, vorher die Bewertungen anzusehen und eventuell auch einige der Kommentare zum jeweiligen Plugin zu lesen. Im Webstore klickt man dazu im Beschreibungsfenster einfach auf „Meinungen“ und dort wird die Sprache zu „Deutsch“ gewechselt.

Google Chrome Plugins Webstore Screenshot Im gut sortierten Webstore von Google Chrome gibt es Plugins für jeden erdenklichen Zweck

Allerdings kann man sich natürlich auf solche Bewertungen nicht hundertprozentig verlassen. Wie schnell festzustellen ist, sind viele der Bewertungen älter. Sehr häufig handelt es sich auch nur um Beschwerden über Probleme, die schon lange beseitigt wurden. Wie im Internet und eigentlich überall üblich, sind immer die am lautesten, die meckern wollen.

Aus diesem Grund kann man im Zweifelsfall einige dieser Plugins einfach mal ausprobieren. Denn schließlich lassen sich Google Chrome Plugins jederzeit schnell deaktivieren und sogar komplett deinstallieren. Man geht also keinerlei Risiko ein. Hinzu kommt, dass sie allesamt kostenlos sind. Man hat also nichts zu verlieren.

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Google Chrome: 5 versteckte Browser-Features, die euch das Leben leichter machen

Die Google Chrome Plugins verwalten

Die Neudeutsch Plugins genannten Erweiterungen von Google Chrome werden zentral an einer Stelle des Browsers verwaltet. Um diese Seite zu erreichen, ruft man rechts oben das Menü auf. Dann wird zum neüpunkt „Tools“ gewechselt und schließlich zu „Erweiterungen“.

Nun präsentiert sich uns eine Auflistung aller derzeit installierten Google Chrome Plugins. Wie man schnell bemerkt, gibt es zu diesem Plugins noch zusätzliche Informationen und Einstellungsmöglichkeiten. Und vor allem - ganz wichtig! - können die Plugins hier deaktiviert oder gelöscht werden.

Google Chrome Plugin installieren Screenshot Google Chrome bietet einen Extrabildschirm, in dem man zusätzliche Eigenschaften seiner Plugins einstellen kann

Deaktiviert wird eine Erweiterung, wenn man den Haken bei „Aktiviert“ entfernt. In diesem Fall wird die Erweiterung nicht gelöscht und steht zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Verfügung. Gelöscht wird sie mit einem Klick auf das Mülleimersymbol. Das sorgt dafür, dass die Erweiterung restlos von der Platte verschwindet und mit ihr auch eventuelle gemachte Einstellungen. Das sollte also das letzte Mittel sein, wenn man sicher ist, dieses Plugin in Google Chrome nicht mehr verwenden zu wollen.