Mit dem Google Chrome Download Manager alle Downloads im Griff behalten

Marco Kratzenberg

Kennen Sie das? Vor einer Woche erst hatten Sie ein Bild oder Programm heruntergeladen und nun, wo Sie es mal brauchen, finden Sie es nicht? Das passiert vor allem dann gern, wenn man an verschiedenen Rechnern sitzt und die Downloadordner an unterschiedlichen Stellen liegen. Nach der Installation greift Google Chrome auf das Verzeichnis zurück, das in Windows als Standard definiert wurde.

Wenn man dann aber noch eigene Downloadziele gesetzt hat und die wohlmöglich noch in den verschiedenen Browsern, dann ist die Verwirrung vorprogrammiert. Zum Glück gibt es hier, wie eigentlich bei jedem Browser, auch einen Google Chrome Download Manager.

Was kann der Google Chrome Download Manager?

Im Grunde ist der Downloadmanager nicht viel mehr als eine Übersicht der vergangenen Downloads. Wir erreichen ihn über das Hauptmenü über den Menüpunkt „Downloads“ oder die Tastenkombination Strg -J.

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Nun präsentiert sich uns eine Liste mit den bisher getätigten Downloads. Aber, um Missverständnissen gleich vorzubeugen, das müssen nicht alle Downloads sein. Und das ist auch nicht der gesamte Inhalt des Downloadordners (in dem andere Browser vielleicht auch noch Dateien abgelegt haben). Um es exakt auszudrücken: Das ist die Downloadmanager-Liste der Downloads, die mit Google Chrome Heruntergeladen wurden und die danach nicht vom Anwender aus der Liste gelöscht wurden.

Einen Download im Downloadmanager zu löschen, heißt auch bei Google Chrome nicht, dass die Datei an sich gelöscht wird. Wir können also Hunderte von Dateien im Verzeichnis haben und der Google Chrome Download Manager zeigt gar keine oder nur eine Handvoll an.

Wofür dient er dann, dieser Download Manager? Was managt er? Anders als ein normales Dateifenster von Windows geht es hier nicht darum alle möglichen Arten von Dateioperationen auszuführen. Ein Umbenennen der Datei ist also zum Beispiel nicht möglich. Dafür zeigt er uns z.B. an, woher wir die Datei haben.

Wir können die Dateien aus der Liste entfernen - einzeln oder alle auf einen Schlag. Außerdem können wir die Datei anklicken und dann wird eine Programmdatei (wie etwa Setup.exe) gestartet, die anderen werden im verknüpften Programm aufgerufen.

Soll wirklich noch etwas mit der Datei gemacht werden - wie beispielsweise der Transfer in einen anderen Ordner - so kann man sich den Downloadordner oder auch gezielt die Datei in einem Windowsfenster anzeigen lassen.

Der Google Chrome Download Manager ist also in erster Linie nützlich, um den Überblick zu behalten. Wenn man das nicht will, so kann man diese Liste auch regelmäßig löschen.

Google Chrome Download Manager Plugins

Auch manche Erweiterungen für Google Chrome bezeichnen sich als Download Manager. Diese dienen aber anderen Zwecken. So gibt es im Webstore Plugins, die dem Anwender ermöglichen, auf einen Schlag alle Dateien eines Typs zu downloaden. Wie z.B. alle Bilder oder alle MP3-Dateien einer Seite. Eine Funktion bei der man sinnvollerweise von einem Manager sprechen könnte, gibt es hier eigentlich nicht.

Und im Grunde ist das ja auch überflüssig. Die Grundausstattung von Windows und Google Chrome reicht hier aus. Der Download Manager zeigt uns den Überblick. Für alles andere ist Windows zuständig.

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