Wie Sie Google Chrome beschleunigen können

Marvin Basse

In den bisherigen Tests von Webbrowsern sticht Google Chrome regelmäßig als der schnellste Browser heraus. Dennoch gibt es einige kleine Schalthebel, die Sie umlegen können, um noch mehr Geschwindigkeit aus Chrome herauszukitzeln. Diese Einstellungen sind zwar noch immer experimentell, wurden jedoch bereits ausgiebig getestet und sollten in den wenigsten Fällen Probleme verursachen.

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Um Google Chrome zu beschleunigen, müssen Sie kein Expertenwissen an den Tag legen und den Browser in seine Einzelteile zerlegen. Die Einstellungen sind in Google Chrome integriert, jedoch teilweise noch deaktiviert oder mit Einschränkungen aktiviert, da diese sich noch in einer experimentellen Phase befinden. Dennoch wurden diese Features von vielen Nutzern bereits geprüft und führen nur selten zu Fehlern.

Google Chrome über experimentelle Einstellungen beschleunigen

Über verschiedene Einstellungen im Browser lässt sich Google Chrome noch ein wenig mehr verschnellern. Geben Sie in die Adresszeile „chrome://flags“ ein, um in die internen Einstellungen zu gelangen.

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Google Chrome: 5 versteckte Browser-Features, die euch das Leben leichter machen

GPU-Composing

Suchen Sie beispielsweise nach der Einstellung „GPU-Compositing auf allen Seiten“ und aktivieren Sie diese. GPU-Compositing lagert die Berechnungen für die Ansicht einer Seite auf den Grafikprozessor aus, der in der Regel schneller arbeiten kann als der herkömmliche Prozessor. Auf Notebooks und Smartphones kann diese Einstellung jedoch zu einem höheren Stromverbrauch bei der Verwendung von Google Chrome führen.

Weitere mögliche Einstellungen

Ebenfalls aktivieren können Sie folgende Einstellungen:

  • Aufbau mit Thread
  • GPU Accelerated SVG-Filter
  • Integriertes asynchrones DNS
  • HTTP-Pipelining

Letzteres funktioniert allerdings nur mit einer stabilen Internetverbindung und sollte im Mobilfunk nicht in EDGE-Netzen verwendet werden.

Erweiterungen und Plugins deaktivieren und Google Chrome beschleunigen

Viele Plugins und Erweiterungen werden immer ausgeführt und bremsen den Browser daher stark. Die Deaktivierung oder Deinstallation dieser kann der Geschwindigkeit des Browsers einen letzten Schub geben.

Plugins finden und deaktivieren

Geben Sie in die Adresszeile „chrome://plugins“ ein und überprüfen Sie Ihre Plugins. Nicht benötigte Plugins sollten deaktiviert werden, um die Geschwindigkeit von Google Chrome zu erhöhen.

Erweiterungen ausmisten

Unter der URL „chrome://extensions“ finden Sie außerdem installierte Erweiterungen, die Google Chrome verlangsamen könnten. Auch hier sollten Sie nicht verwendete Erweiterungen über das kleine Mülltonnen-Symbol deinstallieren. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie eine Erweiterung benötigen, können Sie diese auch vorerst deaktivieren und eine Weile ausprobieren, ob Sie ohne die Erweiterung etwas beim Surfen vermissen. Ist dies nicht der Fall, können Sie die Erweiterung deinstallieren.

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