Google Drive: Start nächste Woche mit 5 GB Cloud-Speicher?

Daniel Kuhn

Dass Google einen eigenen Cloud-Speicherdienst plant, gilt als sicher – ebenso dass dieser Dienst auf den Namen Google Drive hören wird. Bisher ist aber noch unklar, welchen Funktionsumfang der Dienst genau bieten und wann er eigentlich starten wird. Zu diesen beiden Punkten gibt es nun neue Gerüchte und Anhaltspunkte – derzeit verdichten sich die Indizien, dass wir bereits nächste Woche unsere Dateien auf den Google-Servern ablegen können.

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen über das Google Drive wieder und erfahrungsgemäß deutet das darauf hin, dass die Veröffentlichung immer näher rückt. Nachdem wir letzte Woche dank Lucidchart bereits erfahren haben, dass verschiedene Partnerseiten den Cloud-Speicher in ihre Dienste integrieren werden, gibt es heute gleich zwei neue Meldungen zu Googles Dropbox-Konkurrenten. Den Kollegen von TechCrunch wurde die Google Drive-Anwendung für den Mac zugespielt. Nach dem Versuch, sich mit einem Google-Konto anzumelden erscheint allerdings lediglich der Hinweis, dass Google Drive noch nicht für diesen Account freigeschaltet sei. In der App selber haben die Kollegen Hinweise gefunden, dass Google Drive Dateien, die in Google Docs oder Gdraw erstellt wurden, nativ unterstützen werde – was allerdings nicht unbedingt als große Überraschung gewertet werden kann.

Die Kollegen von The Next Web haben dagegen Informationen von einem Mitarbeiter einer Google Drive-Partnerseite zu dem Cloud-Speicherdienst erhalten. Demnach soll der Dienst nächste Woche, wahrscheinlich am Dienstag, endlich für die Allgemeinheit zugängig gemacht werden. Der Nutzer erhält, wie bereits vermutet 5 GB Speicherplatz, der aber erweitert werden kann. Ob es neben der Möglichkeit, den Speicher gegen Geld aufzustocken, noch andere Optionen geben wird, wie es bei Dropbox der Fall ist, ist bisher nicht bekannt. Als gesichert gilt dagegen, dass neben einer Web-Oberfläche auch die gängigsten Betriebssysteme Windows, Mac OSX, Android sowie iOS mit nativen Anwendungen bedacht werden – ob Linux- oder Windows Phone-Nutzer ebenfalls versorgt werden, ist bisher nicht bekannt.

Freut ihr euch auf das Google Drive, oder reichen euch Dropbox und Co. vollkommen aus? Haltet ihr generell nichts vom Speicher in der Cloud? In den Kommentaren könnt ihr eure Meinung, wie immer, mit uns teilen.

Quellen: The Next Web und TechCrunch

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