Google hat zu einem Event eingeladen, auf dem eine neue Version von Google Earth vorgestellt werden soll. Am 18. April, also am kommenden Dienstag, möchte Google eine „völlig neue Erfahrung“ präsentieren. Vieles deutet auf eine Daydream-Unterstützung hin.

Mit Details hat sich Google bisher zurückgehalten. Wirklich klar ist zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich nur, dass es eine neue Version von Google Earth geben wird. Es ist dabei gut möglich, dass der Konzern eine Daydream-Unterstützung implementiert. Bisher gab es Google Earth mit Virtual Reality nur in Kombination mit der HTC Vive – die hauseigene Entwicklung blieb außen vor.

Wie die von Google angekündigte „völlig neue Erfahrung“ nun aussehen wird, wissen wir erst ab der kommenden Woche. Eine Unterstützung für Daydream wäre nur logisch und könnte die leicht ins Stocken geratene Beliebtheit von Google Earth wieder ins Rollen bringen. Im Laufe der Zeit sind viele Funktionen von Google Earth zu Google Maps gewandert, sodass sich eine zusätzliche Installation nicht immer lohnt. Aktuell kann Google Earth unter anderem interessante Zeitraffer bieten, die zum Beispiel die Effekte der globalen Erwärmung eindrucksvoll zeigen. Auch ein Flugsimulator ist nach wie vor mit dabei.

Google Earth VR für HTC Vive

Unterstützung für Cardboard möglich

Mit einer Neuauflage von Google Earth könnte auch die Cardboard-Brille des Konzerns aufgewertet werden. Dazu passt die aktuelle Nachricht, dass der Chrome-Browser nun ein WebVR-Update spendiert bekommen hat, das unter anderem auch mit Cardboard funktioniert. Google könnte bei dem Event also eine abgespeckte Virtual-Reality-Variante für Cardboard präsentieren.

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25 verrückte Entdeckungen auf Google Earth

iOS: Google Earth weiterhin 32-Bit

Eine neue Google-Earth-App könnte auch der Grund sein, weshalb die iOS-Variante nach wie vor nur als 32-Bit-Version bei Apple zu finden ist. Ein Update der alten Applikation würde sich wahrscheinlich nicht lohnen, wenn Google in der kommenden Woche mit einer brandneue App um die Ecke kommt.

Apple hatte angekündigt, dass Apps ohne 64-Bit-Unterstützung bald nicht mehr von iOS unterstützt werden. Schon mit iOS 11 könnte die Zeit für 32-Bit-Apps abgelaufen sein.

Quelle: thenextweb.com, 9to5Google