Mit Google Earth zeichnen

Marco Kratzenberg

In erster Linie dient der Google Earth Download den meisten Anwendern sicherlich dazu, zuerst das eigene Haus anzusehen und dann ein bisschen in der Welt umherzufliegen. Man kann Google Earth aber auch fürs Geocaching nutzen, oder damit selbst Touren planen. Was wenige wissen: Mit Google Earth kann man auch zeichnen. Im einfachstem Fall Pfade aus Linien, etwas komplizierter sind vieleckige Flächen (Polygone) und in der „Meisterklasse“ kommen sogar 3D-Gebäude heraus.

In Google Earth Pfade und Polygone zeichnen

Pfade sind in Google Earth die gradlinigen Verbindungen mehrerer Punkte auf einer Strecke. Der Anwender beginnt mit der Pfaderstellung an einem Starpunkt und klickt an der nächsten Zwischenposition nochmal ins Bild. Das wird so lange wiederholt, bis die gewünschte Strecke vernünftig nachgezogen wurde. Solche Pfade lassen sich z.B. nutzen, um sich die ein Google Earth Höhenprofil anzeigen zu lassen. Pfade kann man auch benutzen, um damit Strecken und Zwischenstationen zu messen.

Google Earth zeichnen | winload.de

Pfade und Polygone kann man in Google Earth zeichnen, ohne ein Spezialprogramm dafür zu benötigen

Unter dem Hauptmenü von Google Earth befindet sich eine Reihe von Icons. Das dritte von links sieht aus wie ein langgezogenes Sechseck. Damit werden Polygone gezeichnet. Rechts daneben sehen wir Punkte auf einer Strecke, damit rufen wir das Werkzeug zum Zeichnen von Pfaden in Google Earth auf. Klick für Klick steckt man damit seine Strecke bzw. Fläche ab und wenn man fertig ist, genügt ein Klick auf Speichern, um den Pfad unter „Meine Orte“ abzuspeichern

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25 verrückte Entdeckungen auf Google Earth.

Mit Google Earth zeichnen: Flächen und Körper

Wie an dem obigen Bild zu sehen, müssen Pfade nicht einfach nur langweilige Linien sein und Polygone nicht nur als Flächen den Boden bedecken. Die interessantesten Effekte erzielt man, sobald man sich etwas mit den Eigenschaften dieser beiden Elemente beschäftigt.

Klickt man mit der rechten Maustaste in der linken Seitenleiste auf einen Pfad oder ein Polygon, so kann man damit auch dessen Eigenschaftenmenü erneut aufrufen. Und hier ist nicht der erste Kartenreiter interessant, sondern der Dritte und Vierte. Unter „Stil, Farbe“ können wir die Liniendicke sowie die Farbe bestimmen. Ebenfalls können wir entscheiden, ob z.B. ein Polygon ganz gefüllt sein soll, oder nur aus einem Umriss besteht.

Der vierte Kartenreiter, „Höhe“ kommt ins Spiel, wenn wir dem Ganzen eine weitere Dimension geben wollen. Sowohl Pfade als auch Linien können vom Boden gelöst und nach oben gehoben werden. Wenn man dann aber noch gleichzeitig die Option „Seiten bis zum Boden verlängern“ anwählt, so kann man blitzschnell eine Mauer oder einen dreidimensionalen Körper mit Google Earth zeichnen. Jetzt noch ein paar Feineinstellungen in Stil und Farbe, und schon hat man einen Hausrohling samt Zaun.

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