Suchend durch die Welt - Google Earth und das Geocaching

Marco Kratzenberg

Als Kinder haben wir - speziell an Geburtstagen - gerne eine Schnitzeljagd veranstaltet. Manche Leute fanden das so toll, dass sie das zu ihrem Hobby machten. Nur nennt man das dann Geocaching und es geht darum, anhand exakter Geodaten das Versteck einer Box zu finden. Oder wie es im Internet scherzhaft heißt: „Ich verwende Multimillionen teures Satellitenequipment, um im Wald nach Tupperdosen zu suchen. Was ist Dein Hobby?“. Ein Google Earth Download ist ja schon mal eine hervorragende Grundausstattung, um das Ziel bereits am PC einzukreisen.

Die weltweite Geocacher-Gemeinschaft ist gut organisiert und nutzt nicht nur Satelliten, sondern auch das Internet sehr intensiv. Bei der Hauptanlaufstelle für organisierte Geocacher, geocaching.com, kann man sogar spezielle Erweiterungen für das Google Earth Geocaching laden.

Geocaching mit Google Earth

Auch ohne sich bei der oben genannten Webseite anzumelden, kann man natürlich seine persönlichen Geocaching-Vorbereitungen mit Google Earth treffen. In erster Linie geht es ja darum, an einer exakten Position etwas verstecktes zu finden und bevor man losstiefelt kann man sich die Stelle ja schon mal am Computer ansehen.

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25 verrückte Entdeckungen auf Google Earth

 

Google Earth Geocaching | winload.de

Die Google Earth Geocaching-Erweiterung von geocaching.com zeigt uns alle bekannten Ziele in einem Gebiet

Eine weitere Option ist natürlich auch, die eigenen Funde mit Markierungen in Google Earth zu versehen und sie so zu dokumentieren. Und schließlich können ja die meisten GPS-Geräte ihre Strecken auch speichern und exportieren, während Google Earth diese gut importieren und darstellen kann. Insofern also eine perfekte Kombination.

Lokale Google Earth Geocaching Daten importieren

Geocacher organisieren sich teilweise in lokalen Vereinen und diese Vereine bieten ihren Mitgliedern und interessierten Gästen auch Erweiterungsdateien für Google Earth an. Um diese Geocaching-Daten einzulesen, reicht für gewöhnlich ein Doppelklick, denn sie werden praktischerweise gleich als KML-Datei aus Google Earth exportieret und dieses Format wird unter Windows automatisch mit Google Earth verknüpft.

Auf einfache Weise kann man auch seine eigenen Fundstellen in Google Earth exportieren und zum Geocaching anderen zur Verfügung stellen. Diese Funktion findet sich im Kontextmenü, wenn man auf einen Pfad oder eine Tour in der Seitenleiste klickt.

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