Hackerangriffe: Chronologie – 10 ganz üble Angriffe

Henry Kasulke

Spitzfindige Hacker sind in der Lage, sich in alle erdenklichen Systeme zu schleichen, um dort ihr Unwesen zu treiben. Mal geht es ihnen darum, sich zu bereichern (beispielsweise durch den Diebstahl von Kreditkarten-Daten), mal um die Sabotage von Unternehmen. In manchen Fällen möchten sich die Hacker auch einfach einen Scherz erlauben. Hier findet ihr 10 besonders üble Hackerangriffe in chronologischer Reihenfolge.

Hackerangriffe

Die besten Hacker-Filme: Von Crackern, Hackern und Cyber-Spezialisten.

Nach Hackerangriffen: ein Hacker wird zum Sicherheitsexperten

In den 1990ern hackte sich der Amerikaner Kevin Mitnick in die Systeme von Software- und Telefonunternehmen und bediente sich bei den Konten seiner Opfer. Er verursachte Schäden in Höhe von mehreren Millionen Dollar. Nach mehreren Jahren wurde er gefasst und saß bis zum Jahr 2000 hinter Gittern. Nach seiner Entlassung erhielt er ironischer- und doch passenderweise einen Job als Sicherheitsexperte.

„ILOVEYOU“

In den frühen 2000ern grassierte ein Virus namens „ILOVEYOU“. Dieser wurde per E-Mail versandt und griff bei den Empfängern auf die gespeicherten Kontaktadressen zu, an die danach ebenfalls die Mail verschickt wurde. Dadurch entstand weltweit eine enorme Masse an Nachrichten, welche die E-Mail-Server vorübergehend komplett lahmlegte.

AOL gibt Daten von 650.000 Kunden frei

Im Jahr 2006 gab AOL aufgrund einer technischen Panne Informationen zu 20 Millionen Stichwortsuchen frei. Diese beinhalteten private Daten von 650.000 Kunden.

Veröffentlichung von Hotmail-Kundendaten

Microsoft musste 2009 einräumen, dass E-Mail-Adressen und Kennwörter von Hotmail-Nutzern im Internet erschienen seien. Diese seien gestohlen und auf einer Website veröffentlich worden. Microsoft sperrte daraufhin die E-Mail-Accounts der Opfer und kündigte Nachforschungen an.

Telekom-Umleitungen zu teuren Auslandsnummern

2008 gab es laut der Telekom bei mehreren hundert Kunden Rufumleitungen zu kostspieligen Nummern im Ausland. Grundlage hierfür war der Diebstahl der Kunden-Passwörter durch die Hacker.

Telekom-Logo

Verärgerte WikiLeaks-Anhänger

Ende 2010 sperrten Visa und Mastercard die Konten von WikiLeaks. Somit konnten keine Spenden mehr über die Kreditkartenanbieter bei der Plattform eingehen. Erzürnte Hacker legten daraufhin die Seiten von Visa und Mastercard lahm.

Hackerangriff auf Sony

Die Daten von 75 Millionen Usern des Playstation-Netzwerks wurden im Jahr 2011 von Hackern gestohlen. Die Eindringlinge kamen somit an die Kreditkarten-Daten sowie an die E-Mail- und Postadressen der Betroffenen heran.

Playstation

Hackerangriff auf deutsches Fahndungssystem

Bundeskriminalamt, Bundespolizei und Zoll mussten 2011 einräumen, dass ihr Fahndungssystem „Patras“ gehackt wurde. Dieses dient der Beobachtung möglicher Straftäter. Folge war die vorübergehende Deaktivierung von Patras durch die Behörden.

Hacker ergattern angeblich über 7 Millionen Log-Ins

Diebstahl von iOS-Daten beim FBI

Hacker stahlen im Jahr 2012 beim FBI 12 Millionen iOS-Daten. Mehr als eine Million iOS-IDs, in denen sich auch private Angaben der Opfer befanden, veröffentlichten die Hacker.

Kuriose Tweets von Jeep und Burger King

2013 wurden die Twitter-Accounts von Jeep und Burger King gehackt. Die Eindringlinge veröffentlichten daraufhin kuriose Tweets über die Konten der beiden Unternehmen. So gaben die Hacker im Namen von Jeep den Verkauf der Marke an den Mitstreiter Cadillac bekannt. Über den Burger King-Account ließen die Hacker einen Zusammenschluss mit McDonald’s verlauten, da der „Whopper gefloppt“ sei.

Twitter

Facebook Hacker-Videos: Glücklichste Pferde übernehmen euren Account!

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