Via Twitter: Microsoft macht sich über iBooks-Author-Lizenzbestimmungen lustig

Florian Matthey 46

Während Apples Produkte früher als „gute“ Alternative zum „bösen“ und übermächtigen Microsoft galten, steht der Mac-, iPhone- und iPad-Hersteller heute oft selbst in Kritik für das Ausnutzen seiner mittlerweile viel stärkeren Marktposition. Und so macht sich heutzutage Microsoft über Apples Geschäftspraktiken lustig - wie nun der Microsoft-PR-Chef Frank X. Shaw über die Lizenzbestimmungen von Apples neuem *.

Via Twitter: Microsoft macht sich über iBooks-Author-Lizenzbestimmungen lustig

iBooks Author ist Apples neue Software, mit der sich besonders leicht elektronische Bücher, also E-Books erstellen lassen. Die Software ist kostenlos erhältlich, und solange E-Book-Autoren ihre Bücher gratis vertreiben, haben sie Apple gegenüber keinerlei Verpflichtungen. Anders sieht’s aus, wenn der Autor sein Buch gegen Entgelt verkaufen möchte: Dann darf er es nur über den iBookstore anbieten - was zur Folge hat, dass Apple 30 Prozent des Umsatzes einbehält.

Frank X. Shaw kamen angesichts dessen drei Gedanken, die er über seinen Twitter-Account mitteilte: Wenn jemand einen Roman mit Microsoft Word schreibe, verspreche Microsoft, nicht 30 Prozent des Umsatzes zu fordern. Wer wiederum eine Rede mit Hilfe von Power-Point-Folien halte, müsse nicht 30 Prozent seines Honorars an Microsoft abführen. Und wenn jemand seine Finanzen mit Excel verwalte, werde Microsoft nicht 30 Prozent des Gehalts verlangen.

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