Letzte Woche veröffentlichte Apple ein Update für iMovie. Eine Neuerung, die das Unternehmen bisher nicht genannt hatte, ist die Unterstützung der neuen MacBook-Trackpads: Die „Taptic Engine“ bietet bei manchen Befehlen ein spürbares Feedback.

 

iMovie

Facts 

In einem Support-Dokument benennt Apple das neue Feature in iMovie 10.0.7: In Verbindung mit den aktuellen Modellen des MacBook Pro mit Retina Display und dem neuen MacBook gibt es in gewisser Weise so etwas wie eine „Force Feedback“-Funktion. Dafür sorgt die „Taptic Engine“ der neuen Force-Touch-Trackpads.

Die Taptic Engine sorgt in erster Linie dafür, dass der Benutzer beim „Klicken“ auf das Trackpad den Eindruck bekommt, dass er wirklich einen physischen Knopf drückt - obwohl sich das Trackpad eigentlich nicht bewegt. Elektromagneten sorgen dafür, dass der Benutzer einen Klick spürt, obwohl dieser nicht wirklich passiert.

Das Feature lässt sich aber nicht nur für die Illusion eines Klicks verwenden, wie die neuen Features in iMovie zeigen: Wenn der Benutzer den Cursor durch einen Videoclip „zieht“ und das Ende erreicht, spürt er ein entsprechendes Feedback. Wer einen Titel hinzufügt, spürt, wenn die Software diesen am Anfang oder Ende eines Clips mit dem Clip verbindet. Beim Zuschneiden von Clips gibt es außerdem laut Apples Beschreibung ein „sanftes“ („subtle“) Feedback.

Die Neuerungen sind nicht nur für iMovie-Benutzer interessant, da sie zeigen, was mit den neuen Trackpads möglich ist - und wie sie sich quasi auch für eine spürbare Erweiterung der Benutzeroberfläche einsetzen lassen. Man darf gespannt sein, was Apple - oder auch andere Entwickler - in den kommenden Updates für andere Apps noch mit dem Feature machen werden.

iMovie ist für 14,99 Euro im Mac App Store erhältlich, beim Kauf eines neuen Macs ist der Download kostenlos möglich.

Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos

Hat dir dieser Artikel gefallen? Schreib es uns in die Kommentare oder teile den Artikel. Wir freuen uns auf deine Meinung - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook oder Twitter folgen.

Florian Matthey
Florian Matthey, GIGA-Experte.

Ist der Artikel hilfreich?