Instagiffer

Marco Kratzenberg

Nicht jeder kann jedes Videoformat abspielen, aber eine animierte GIF-Datei geht immer – sogar im Internet. Aus diesem Grund gibt es Instagiffer. Das Tool wandelt Videos, auch direkt aus YouTube, unkompliziert in GIFs um.

Videos kann man nicht überall hochladen. Aber so ziemlich jeder Image-Hoster unterstützt auch animierte GIF-Bilder. OK, die haben keinen Ton, aber der ist ja nicht einmal überall nötig. Und außerdem kann man sich mit Untertiteln behelfen, die Instagiffer so nebenbei auch noch bietet.

Üblicherweise wird es uns relativ schwer gemacht, aus einem Video eine animierte GIF-Datei zu machen. Erst recht, wenn wir ein Video aus dem Internet nutzen wollen. Wer richtig fit ist, kann ein YouTube-Video downloaden, dann mit einem weiteren Programm einzelne Frames extrahieren und zuletzt alles in Photoshop miteinander verschmelzen. Aber warum so kompliziert, wenn es auch einfacher geht?

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Instagiffer lädt Web-Videos und wandelt sie in GIF um

Das Programm kann nicht nur YouTube-Videos direkt laden, sondern auch die von Youku, Dailymotion, Metacafe, Vine und einigen anderen Diensten mehr oder minder unkompliziert. Aber auch was man so auf der Festplatte rumliegen hat, lädt Instagiffer, um die Datei umzuwandeln.

Bei alldem muss man natürlich bedenken, dass eine animierte GIF-Datei eine deutlich schlechtere Dateikompression hat, als das bei den meisten Videotypen der Fall ist. Also werden bereits 30 Sekunden YouTube-Video als GIF sehr groß. Aus diesem Grund startet Instagiffer auch immer in einem Modus, der vom ausgewählten Video erst einmal nur 3 Sekunden umwandeln will. Außerdem gibt das Programm beim Speichern der Zieldatei eine Warnung aus, die sich auf erlaubte Größen bei Tumblr oder Imgur bezieht, wenn sie zu groß wäre. Wer es aber wirklich wagen will, warum auch immer, der kann auch mehrere Minuten Videofilm in eine animierte GIF-Datei umwandeln. Immer vorausgesetzt, auf dem Laufwerk ist genug Platz.

Instagiffer richtig einstellen

Das Programm Instagiffer kann die Ausgabedatei während der Konvertierung noch auf vielfältige Weise anpassen. Neben den Dimensionen der Datei, spielt vor allem die Länge der umzuwandelnden Videosequenz eine Rolle. Mit Schiebereglern können wir Start und Ende der Sequenz festlegen. Außerdem können wir auf die Bildqualität, die Helligkeit sowie die Playback-Rate Einfluss nehmen. Einfache Effekte lassen sich ebenfalls hinzufügen. Etwa ein Sepiamodus oder die Umwandlung in eine Ölmalerei.

Sicher zu den interessanteren Features, die etwas Eingewöhnungszeit benötigen, zählt das Hinzufügen sogenannter Captions. Damit sind Untertitel gemeint, die sich während des Abspielens einblenden lassen. Neben dem Aussehen kann der Anwender dabei vor allem Beginn und Dauer der Einblendung festlegen. So lassen sich ganze Dialoge als Untertitel darstellen.

Fazit

Es gibt sicher keine einfachere und effektivere Möglichkeit, aus Videos aller möglichen Quellen und Formate animierte GIF-Bilder herzustellen.

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