Instagram erlaubt erstmals Uploads über Mobil-Website (Update)

Florian Matthey

Instagram erlaubt es jetzt erstmals, Fotos nicht nur aus der App heraus, sondern auch über die Mobil-Version der Website hochzuladen. Das ist nicht nur für Benutzer aus Schwellenländern, sondern auch für iPad-Kunden interessant.

Instagram Stories.

Bisher war es für Instagram-Kunden ausschließlich möglich, Fotos aus der Mobil-App heraus hochzuladen. Im Browser funktioniert das noch nicht einmal auf Desktop-Rechnern; auch hier sind spezielle Apps oder Plug-ins nötig. Zumindest über die Mobil-Ansicht der Instagram-Webseite sind Uploads jetzt aber möglich: Neue Postings mit Fotos lassen sich ohne einen vorherigen Download der App erstellen; lediglich Video-Uploads, Filter, die Story-Funktion und Direktnachrichten setzen weiterhin die App voraus.

Instagram will dadurch letztendlich mehr Kunden erreichen: Gerade in Schwellenländern gibt es viele Benutzer, die nur über ein sehr geringes Datenvolumen verfügen und/oder Geräte mit sehr wenig Speicherplatz haben, sodass schon die Instagram-App selbst eine Belastung darstellt. Jetzt benötigen sie nur noch ein Gerät, das die Mobil-Web-Version von Instagram darstellen kann – eine Voraussetzung, die deutlich mehr Benutzer erfüllen können dürften.

Instagram
Entwickler: Instagram, Inc.
Preis: Kostenlos
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Entwickler: Instagram
Preis: Kostenlos

Interessant ist die Neuerung aber auch für Tablet-Benutzer, insbesondere solche des iPad: Auch dieses erkennt die Instagram-Website als „Mobil-Gerät“, sodass sie ebenfalls Uploads erlaubt. Die Instagram-App fürs iPhone lässt sich zwar auch auf einem iPad installieren, wird dort aber skaliert oder mit großen schwarzen Balken angezeigt – eine wenig elegante Lösung. Zumindest für Fotos ohne Filter ist diese jetzt nicht mehr nötig.

Update/Hinweis: Auch Desktop-PC- oder Mac-Benutzer können von der Neuerung profitieren: Sie müssen der Instagram-Website mit ihrem Browser nur „vorgaukeln“, dass es sich um einen Mobil-Browser handelt. In Safari geht das beispielsweise über die „User Agent“-Funktion im „Entwickler“–Menü, das sich über die Einstellungen aktivieren lässt. Bei anderen Browsern hilft das Add-on User Agent Switcher/Changer.

Quelle: Tech Crunch via 9 to 5 Mac

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