Shadowban: Mythos oder Realität?

Maria Dschaak 1

Shadowban ist einer der umtriebigsten Begriffe in der Welt sozialer Medien. Dabei weiß keiner so genau, ob es sich dabei nur um ein Gerücht oder eine von Instagram tatsächlich umgesetzte Strategie handelt. Wir klären in diesem Artikel, was Shadowban eigentlich ist und was Instagram selbst dazu sagt. Außerdem zeigen wir, welche Anzeichen es angeblich gibt und wie man den Test macht.

Shadowban setzt sich aus „shadow“ (Englisch für Schatten) und „ban“ (Englisch für Bann, Sperre) zusammen. Der Ausdruck steht für eine Strafe, die von Instagram erhoben wird, die der User selbst aber nichtbekommt. Die Strafe besteht darin, dass bestimmte Hastags eines Posts nur für die Follower eines Profils sichtbar sind, nicht aber für andere User, sodass aktiv keine Reichweite und Sichtbarkeit mehr ausgebaut werden kann.

Instagram Repost.

Shadowban: Angebliche Anzeichen und Test

Der Grund für den Vorwurf des Shadowban war ein Verlust oder Stagnation in der Reichweite, Sichtbarkeit und Interaktionsrate. Konkret heißt das, dass einige User für ihren Account folgende Phänomene beobachtet haben:

  • Die Anzahl der Follower wächst nicht mehr
  • Es findet viel weniger Interaktion statt, sprich User, die einem noch nicht folgen, kommentieren und liken nicht.
  • Die Anzahl der Likes geht zurück.

Nachdem die ersten User sich beschwert haben, wurden auch prompt Shadowban-Tools entwickelt, mit denen man überprüfen kann, ob man davon betroffen ist. Man kann das Phänomen Shadowban aber auch einfacher testen. Ihr müsst lediglich von einem Account, der euch nicht folgt, nach einem Hashtag suchen, den ihr bei einem eurer letzten Posts verwendet habt.

Shadowban hin oder her. Am meisten Likes bekommen immer noch Selfies. Und damit diese am besten gelingn, gibt es den sogenannten Selfiestick. hier haben wir das günstigste Angebot für euch:

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Instagram bezieht Stellung zu Shadowban

Nachdem Instagram Anfang des Jahres 2017 bereits Stellung zu den Shadowban-Vorwürfen bezogen hat, gab es im Juni 2017 eine erneute Meldung. In beiden Fällen wurden die Vorwürfe dementiert. Instagram betreibt kein Shadowbanning – hat es laut ihrer Aussage auch nie.

Was es aber gab, war ein Bug. Dieser führte dazu, dass der Content einiger Accounts nicht in der Hashtag-Suche erschien. Dieser Funktionsfehler soll jetzt aber im April 2017 behoben worden sein.

Eine Tatsache, die immer wieder zu Missverständnissen führt, ist die Personalisierung von Suchergebnissen. Instagram verhält sich in diesem Fall wie Google. Auch hier unterscheiden sich die Suchergebnisse von Nutzer zu Nutzer. Sie sind individualisiert – nach Kriterien wie zum Beispiel Standort oder vorherigen Suchanfrage. Manche User nehmen dieses als Sahdownban war. Ist es aber nicht.

Wie oft nutzt ihr verschiedene soziale Netzwerke?

Es gibt unzählige soziale Netzwerke im Internet. Facebook, Twitter, Instagram und noch viele mehr. Wir wollen wissen, wie oft ihr die verschiedenen Netzwerke nutzt!

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