Tipp: Werbeblocker für den Internet Explorer

Marco Kratzenberg

Browser wie Firefox oder Chrome kann der Anwender im großen Stil aufrüsten. Das ist beim Internet Explorer etwas schwieriger. Aber immerhin gibt es jetzt auch einen Werbeblocker für den Internet Explorer, der das Surfen etwas schneller machen kann.

Tipp: Werbeblocker für den Internet Explorer

Für andere Browser gibt es einige Alternativen. Aber der derzeit einzige Werbeblocker für den Microsoft Internet Explorer ist das Programm Adblock Plus. Auch wenn genau dieses Tool einen seltsamen Beigeschmack hat, weil es Werbung durchlässt, wenn die Werbetreibenden dafür bezahlen, kann es den Internet Explorer-Fans eben als einziger Filter helfen, die Werbung zumindest zu minimieren.

Den Internet Explorer Werbeblocker installieren

Anders als man das etwa bei Firefox gewohnt ist, kommt der Werbeblocker beim Internet Explorer als ausführbare Installationsdatei. Nach dem Download starten wir das Setup, wobei der Internet Explorer zu diesem Zeitpunkt nicht geöffnet sein sollte.

Nach der Installation von Adblock Plus für Internet Explorer startet man den Browser. Daraufhin erscheint im unteren Bereich des Fensters der übliche Hinweis, dass eine Erweiterung sich installieren möchte. Hier aktivieren wir das Plugin. Dann dauert es noch einige Zeit, bis endlich ein Hinweisfenster auftaucht, das uns ermöglicht, im Werbeblocker die Einstellungen vorzunehmen.

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Den Adblock Plus Werbeblocker im Internet Explorer konfigurieren

Dieses Einstellungsfenster erreicht der Anwender nach der gelungenen Installation jederzeit über das kleine, stoppschildartige Icon in der unteren Statusleiste. Es enthält nicht wirklich viele Einstellungsoptionen. Zum einen können wir oben in einem Pulldown-Menü festlegen, welche Filterlisten wir nutzen wollen.

Darunter befindet sich der umstrittene Haken, der das Geschäftsmodell von Adblock Plus ins Gerede brachte. Dort nämlich kann der Anwender entscheiden, ob er zumindest die Werbung zulässt, die der Hersteller des Werbeblockers als „nicht aufdringlich“ bezeichnet. Wir der Haken dort entfernt, so wird die besuchte Webseite bestraft. Am Verdienst des Filterherstellers ändert das nichts!

Und schließlich können wir darunter noch eigne Filterregeln verwalten. Das ist allerdings eher eine nachträgliche Kontrolle der Seiten, denen man mit Hilfe des Werbeblocker-Icons die Werbung erlaubt hat. Denn wenn man während des Besuchs einer Seite auf dieses Icon klickt, kann man den Werbeblocker des Internet Explorers für diese Domain deaktivieren. Und genau das kann man sich in Listenform bei dieser Filter-Verwaltung in den Einstellungen anzeigen lassen, um es ggfs. rückgängig zu machen.

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