iOS 10.3 wird schneller: Kleine Anpassungen, große Wirkung

Holger Eilhard 7

Das jüngste Update von iOS vermittelt dem Nutzer eine deutlich zügigere Arbeit. Grund sind diverse kleinere Änderungen, die dafür sorgen, dass sich Apps und das Gesamtsystem schneller anfühlen.

iOS 10.3 wird schneller: Kleine Anpassungen, große Wirkung
Bildquelle: Apple.

Um diese gefühlte Beschleunigung zu erreichen, hat der iPhone-Hersteller in iOS 10.3 laut Renaud Lienhart, seines Zeichens iOS-Entwickler bei Apple, unter anderem die Animationen des Betriebssystems optimiert. Die offensichtlichsten Animationen sind zum Beispiel beim Öffnen und Schließen einer App zu sehen. Insbesondere die Nutzer älterer iPhones dürften sich über eine schnellere Bedienung im alltäglichen Einsatz freuen.

Gleichzeitig darf aber auch gehofft werden, dass Apple bei den Grafikfehlern und Performance-Einbrüchen, welche Chris Pirillo seit einiger Zeit dokumentiert, mit iOS 10.3 nachgebessert hat.

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APFS: Neues Dateisystem für mehr Performance

Nutzte Apple auf dem iPhone und iPad – wie auf dem Mac – das mittlerweile in die Jahre gekommene Dateisystem HFS+, hat man mit dem Upgrade auf iOS 10.3 alle 64-Bit-fähigen iOS-Geräte auf APFS umgestellt.

Während der Geschwindigkeitsgewinn durch APFS im Alltagseinsatz nur eingeschränkt bemerkbar sein dürfte, können Apps wie zum Beispiel iMovie, die großen Datenmengen lesen und schreiben müssen, schneller ihre Arbeit verrichten.

Weitere Verbesserungen und Updates testet Apple mit einer neuen iOS-Beta, iOS 10.3.2, welche seit kurzem für registrierte Entwickler zum Download bereit steht.

Quelle: The Verge

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