Nahendes Aus für alte Apps: iOS 10.3 warnt bei 32-Bit-Anwendungen

Holger Eilhard

In der aktuellen Beta von iOS 10.3 geht Apple einen Schritt weiter als bislang und warnt beim Start von alten 32-Bit-Apps nun davor, dass diese in zukünftigen iOS-Versionen nicht länger lauffähig sein werden.

Während Apple bereits seit längerem bei der Nutzung von 32-Bit-Apps auf mögliche Probleme hinweist, hat man die Wortwahl in der iOS-10.3-Beta verschärft. Beim Öffnen einer derartigen App in der aktuellen Beta wird nun darauf hingewiesen, dass diese in Zukunft nicht mehr funktionieren wird.

Apple verweist wie zuvor auf die Entwickler der App. Diese müssen die betroffene App aktualisieren, um auch mit zukünftigen iOS-Versionen kompatibel zu sein. Die verschärfte Wortwahl könnte darauf hinweisen, dass Apple möglicherweise bereits mit iOS 11 keine 32-Bit-Anwendungen mehr unterstützen wird.

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Sollte iOS 11 keine 32-Bit-Apps unterstützen, könnte sich das Unternehmen im gleichen Schritt ebenfalls dazu entscheiden den Support älterer 32-Bit-Hardware einstellen. Dies würde bedeuten, dass nur noch Geräte ab dem iPhone 5s, iPad Air, iPad mini 2 und iPod touch (6. Generation) das Update auf iOS 11 erhalten. Für alle früheren Geräte, die derzeit noch Updates erhalten, endet der Support dann mit iOS 10.

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Apple unterstützt seit September 2013, mit der Vorstellung des iPhone 5s, 64-Bit-Anwendungen. Seit Februar 2015 verlangt Apple von seinen Entwicklern, die neue Apps im App Store anbieten wollen, die Kompatibilität mit den 64-Bit-Systemen. Seit Juni 2015 gilt diese Regel auch für Updates bereits existierender Apps. Seit iOS 9 warnt Apple beim Start älterer 32-Bit-Apps, dass diese die Performance des iOS-Geräts negativ beeinflussen können.

Im vergangenen September hatte Apple Pläne angekündigt, nicht länger funktionierende Apps aus dem App Store zu entfernen.

Quelle: 9to5Mac

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