iOS 11: Apple macht eure Geräte sicherer gegen unerwünschte Einblicke

Holger Eilhard

Neben dem bereits vor einigen Tagen erwähnten SOS-Modus, der Touch ID deaktiviert, macht Apple auch den Lightning-Anschluss sicherer gegen Anschluss unbekannter Computer.

Schließt man heute ein iPhone oder iPad mit iOS 10 an einen Mac oder PC an, fragt das iOS-Gerät bei der ersten Verbindung nach, ob man diesem vertrauen will. Ist das iPhone entsperrt, beispielsweise durch den Fingerabdruck, reicht hierzu bislang eine einfache Bestätigung im entsprechenden Dialog – eine weitere Authentifizierung ist nicht nötig.

Um die Sicherheit zu erhöhen – und einem möglicherweise ungewünschten Fingerscan zu entgehen – reicht mit iOS 11 nicht länger ein bereits entsperrtes Gerät. Zusätzlich wird ab sofort auch der PIN-Code für das Vertrauen neuer Geräte am Lightning-Anschluss fällig. Damit wird der Zugang zum iPhone oder iPad mit Hilfe eines PCs oder Macs und der darauf laufenden Software, welche möglicherweise Informationen vom iOS-Gerät kopieren soll, deutlich schwieriger.

Fingerabdrücke lassen sich fälschen und in manchen Ländern kann man sich gegen die Herausgabe des Fingerabdrucks auch nicht schützen. Der PIN-Code ist hingegen nicht so einfach herauszufinden.

iPhone 8 Gerüchte.

Das neue Feature könnte auch ein weiterer Hinweis auf das iPhone X ohne Touch ID aber dafür mit der Gesichtserkennung Face ID sein. Hier könnte die „Herausgabe“ noch einfacher sein, etwa wenn lediglich das Gerät vor das Gesicht gehalten werden muss, um es zu entsperren.

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Erhöhte Sicherheit dank neuer SOS-Funktion

Vor einigen Tagen berichteten wir bereits, dass die neue SOS-Funktion in iOS 11, welche durch ein fünffaches Drücken der Ein-/Ausschalten-Taste aufgerufen wird, den Nebeneffekt hat, dass Touch ID deaktiviert wird. Zum Entsperren ist auch hier dann die Eingabe der PIN nötig.

Die finale Version von iOS 11 wird den Beta-Testern vermutlich morgen nach dem Apple Event zum Download angeboten. Die öffentliche Version folgt dann wenige Tage später, möglicherweise am 20. September 2017.

Quelle: Wired

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