Abofalle Handy: Apple tut was dagegen – neues Feature eingeführt

Holger Eilhard

In der Vergangenheit kam es immer wieder mal vor, dass iPhone-Besitzer ungewollt mitunter sehr teure Abodienste abgeschlossen haben. Um diesem Problem entgegen zu wirken, hat Apple seinem Betriebssystem nun eine neue Funktion spendiert.

Apple geht auf Nummer sicher: iOS bittet um Bestätigung bei Abodiensten

In Zeiten von Apps, die sich immer häufiger durch den Abschluss eines Abonnements finanzieren wollen, kommt es auch immer öfter dazu, dass Nutzer unabsichtlich eines dieser Abos abschließen. Neben dieser steigenden Zahl an Abo-Apps gibt es aber Betrüger, die für einfachste Apps etwa mehrere Euro pro Woche von ihren Kunden ergaunern. Dies brachte Apple nun offenbar in Zugzwang.

Wer nun in iOS ein Abo abschließen will, erhält einen deutlichen Hinweis durch das Betriebssystem, dass man kurz davor ist, einen kostenpflichtigen Service zu bestellen. Die entsprechenden Popups, die nach der Bestätigung mittels Touch ID oder Face ID auftauchen, wurden beispielsweise von Entwickler David Barnard auf Twitter (via 9to5Mac) festgehalten:

Das Popup warnt den Anwender auch davor, dass das Abo sich automatisch verlängert, wenn man es nicht mindestens einen Tag in den Einstellungen abbestellt. Dieser zusätzliche Schritt dürfte die meisten Anwender vor einem irrtümlichen Vertragsabschluss abhalten.

Einige Nutzer berichten des Weiteren, dass ähnliche Hinweise auch beim Abschluss von Abos auf dem Mac auftauchen. Das Feature scheint also nicht exklusiv für iPhone oder iPad zu sein.

Weitere Verbesserungen beim Einkauf im App Store könnten auch mit iOS 13 kommen. Hier sind noch einige weitere Features, die wir uns wünschen würden:

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iOS 13 mit genialen Funktionen: So wünschen wir uns Apples System für iPhone und iPad

Explizite Bestätigung bei Aboabschluss: Weitere Verbesserungen gewünscht

Während die Einführung des neuen Popups begrüßenswert und definitiv hilfreich ist, gibt es aber bereits weitere Wünsche, dass Apple den Bestellprozess insgesamt optimiert. So hofft Barnard, dass iOS 13 etwa die Nachricht verbessert, in der der Abopreis genannt wird.

Diese Information sollte als wichtigstes Detail eines In-App-Kaufs auch entsprechend offensichtlich dargestellt werden. Aktuell ist es lediglich einer von vielen Punkten, der mittels Tastendruck bestätigt werden muss. Eine prominentere Nennung der Kosten und Laufzeit könnte eine zusätzliche Bestätigung so wieder unnötig machen.

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