Apples iMessage: Animojis im iPhone könnten von dieser Idee profitieren

Holger Eilhard 1

Schon jetzt sorgen Animojis und Memojis in Unterhaltungen — etwa in iMessage auf dem iPhone oder iPad Pro — für viel Spaß mit Freunden oder Kollegen. Damit aber nicht genug, denn Apple hat bereits Pläne, wie man die animierten Charaktere noch weiter verbessern will.

Apples iMessage: Animojis im iPhone könnten von dieser Idee profitieren
Bildquelle: GIGA.

Animojis Zukunft mit verbesserter Gesichts- und Spracherkennung für Apples iMessage

Apples Animoji und Memoji nutzen das TrueDepth-Kamera-System in aktuellen iPhones sowie dem jüngst vorgestellten iPad Pro, um mit Hilfe der Gesichtsausdrücke des Nutzers einen virtuellen Charakter zu animieren. In einem aktuellen Patent, welches vor einigen Tagen veröffentlicht wurde, beschreibt der iPhone-Hersteller, wie man dieses Feature in Zukunft weiter verbessern will.

Konkret geht es hierbei darum, den Animojis einige neue „Special Effects“ beizubringen. Als Titel des Patents hat Apple passend dazu „Voice effects based on facial expressions“, auf deutsch „Spracheffekte basierend auf Gesichtsausdrücken“, gewählt.

So funktionieren Apples Animojis:

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Apples neue Animojis im iPhone X - so funktionieren sie.

Animoji soll Codewörter erkennen können

Während der Aufnahme einer Animoji-Nachricht, zeichnet die Software wie gewohnt die Gesichtsausdrücke und Sprache des Nutzers auf. Hierbei kann der Nutzer nun aber besondere Wörter einsetzen, um die Wiedergabe des Animoji zu steuern. Im Beispiel des Patents beschreibt Apple etwa das Wort „bark“, also das Bellen eines Hundes.

Dieses Wort wird von der Software erkannt, was dazu führt, dass bei der Wiedergabe des Animoji eine Aufzeichnung eines bellenden Hundes wiedergegeben werden kann. Gleichzeitig wird das „Gesicht“ des Animoji entsprechend des Gesichtsausdrucks des Anwenders angepasst. So kann dann auch etwa zwischen einem freundlichen und wütenden Hund unterschieden werden.

Außerdem soll es möglich sein, dass die gesamte Sprachaufzeichnung des Nutzers durch eine künstliche Version ersetzt werden kann. Die Spracherkennung kann dann einzelne Worte erkennen und diese in einer zum ausgewählten Animoji-Charakter passenden Stimme wiedergeben.

Wie üblich bedeuten derartige Patente nicht zwangsweise, dass die Technik wirklich in Zukunft in realen Produkten — in diesem Fall in einem kommenden iOS-Update — zu finden sein wird.

Quelle: US-Patentamt via AppleInsider

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