iPhone-Nutzer stimmen ab: iOS 12 erstmals mehrheitsfähig

Holger Eilhard 3

Seit Ende September steht iOS 12 für die Nutzer der meisten iPhones und iPads zum Download parat. Die neue iOS-Version erfreut sich seitdem großer Beliebtheit.

iPhone-Nutzer stimmen ab: iOS 12 erstmals mehrheitsfähig
Bildquelle: GIGA.

iOS 12 auf iPhone und iPad: Schnellere Verbreitung als iOS 11

Schon weniger als einen Monat nach der Vorstellung von iOS 12 am 17. September 2018 ist das neueste Betriebssystem für iPhone, iPad und iPod touch auf 50 Prozent der aktiven Geräte installiert. iOS 11 kommt dabei nur noch auf 39 Prozent, 11 Prozent der Geräte nutzen ältere iOS-Versionen. Beschränkt man die Sicht auf Geräte, die erst seit September 2014 verfügbar sind, kam iOS 12 am 10. Oktober 2018 laut Apple auf 53 Prozent der Geräte.

iOS 12 ist damit beliebter als sein Vorgänger im vergangenen Jahr. iOS 11 kam Anfang Oktober 2017 nur auf rund 38,5 Prozent. Erst im November 2017 konnte damals die 50-Prozent-Marke geknackt werden. Die aktuelle iOS-Version kommt damit den Zahlen von iOS 10 sehr nahe; damals wurde es am 11. Oktober 2016 auf 54 Prozent der aktiven Geräte festgestellt.

Die schnelle Verbreitung könnte auch darauf schließen lassen, dass sich die neuen iPhone-XS-Modelle gut verkaufen. Diese werden bereits ab Werk mit iOS 12 ausgeliefert. Ein weiterer deutlicher Anstieg der Verbreitung von iOS 12 dürfte des Weiteren mit dem Verkaufsstart des iPhone XR in einigen Tagen festzustellen zu sein.

So nutzt ihr die wichtigsten neuen Funktionen von iOS 12:

12 Funktionen von iOS 12.

Blick über den Tellerrand: Von Android 9 Pie fehlt weiterhin jede Spur

Der Blick auf die Android-Konkurrenz und Googles offizielle Statistik vom 28. September zeigt, dass die Verbreitung der aktuellen Version, Android 9 Pie, weiterhin nur schleppend verläuft. So ist die neueste Android-Version noch gar nicht in der Auflistung zu finden.

Den größten Anteil hat Android 7.x Nougat aus dem Jahr 2016 mit insgesamt 29,3 Prozent. Direkte Vergleiche mit iOS sind aber schwer, da Google beispielsweise viele Apps unabhängig vom Betriebssystem aktualisieren kann. Hinzu kommen die vielen Smartphone-Hersteller, die Updates — wenn überhaupt — häufig nur mit langer Verspätung anbieten.

Quelle: Apple

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