Während Apple und Google den Großteil des Marktes der Smartphone-Betriebssysteme unter sich aufteilen, hat der kanadische Hersteller BlackBerry den Anschluss verloren. Dem BlackBerry-CEO Thorsten Heins zufolge könnte Apple als nächstes ein ähnliches Schicksal ereilen: Beim iPhone-Hersteller fehlten die Innovationen.

 

iOS 6

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In einem Interview mit der australischen Zeitung Financial Review sprach der aus Deutschland stammende BlackBerry-Chef Heins dem Konkurrenten Apple erst einmal ein großes Lob aus: Apple habe „fantastische Arbeit“ geleistet, indem das Unternehmen den Markt für Touchscreen-Geräte geschaffen habe. „Sie haben fantastische Arbeit mit der Benutzeroberfläche geleistet, und sie sind eine Design-Ikone.“

Es gebe einen Grund dafür, dass Apple so erfolgreich sei, und das müsse BlackBerry zugeben und respektieren. In Zukunft könnte sich jedoch „die Geschichte wiederholen“: Die Frequenz an Innovationen in der Branche sei so hoch, dass ein Marktteilnehmer, der keine Innovationen erschaffe, schnell ersetzt werden könnte. „Die Benutzeroberfläche des iPhone - bei allem Respekt dafür, was diese Erfindung bedeutete - ist jetzt fünf Jahre alt“, so Heins weiter.

Als ein Beispiel dafür, dass Apple in manchen Bereichen den Anschluss verloren habe, nennt Heins die Multitasking-Integration im iPhone. Mit der jüngsten Version 10 des BlackBerry OS hat BlackBerry die Möglichkeit, mehrere Apps gleichzeitig zu benutzen, verbessert, wie das unten eingebundene Video zeigt.

BlackBerry 10 - Multitasking

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