90 Prozent: iOS 7 dominiert im Vereinigten Königreich

Thomas Konrad

Einer Studie von Chitika Research zufolge nutzen rund 90 Prozent aller iPhone-Anwender im Vereinigten Königreich iOS 7. 87 Prozent aller iPads arbeiten dort ebenfalls mit iOS 7 - mehr als in den USA.

Apple-CEO Tim Cook präsentierte auf der Keynote zur diesjährigen WWDC eine ganz ähnliche Zahl, sprach von 89 Prozent. Eine aktuelle Studie scheint dies zu bestätigen.

Gemessen wurden mehrere Millionen iOS-Werbeeinblendungen zwischen dem 22. und 28. Mai 2014. Nordamerika und das Vereinigte Königreich liefern sich in Sachen iPhone ein Kopf-an-Kopf-Rennen: In beiden Ländern sei auf 89,7 Prozent aller iPhones iOS 7 installiert. Australien liegt mit 86,3 Prozent knapp darunter.

Weil Apples Karten-Applikation besonders in Australien in Kritik geraten war, zögern dort womöglich mehr Anwender, auf ein neues System umzusteigen - so erklärt sich  Chitika die höheren Werte für ältere iOS-Versionen in Australien.

Für Apples iPad ergibt sich ein ähnliches Bild, in puncto iOS 7 liegt das Vereinigte Königreich hier jedoch vorn: 87 Prozent der Apple-Tabelts sind aktuell. Eine mögliche Erklärung für den niedrigeren Wert in den USA liefert Chitika ebenfalls: Das erste iPad habe dort einen größeren Anteil, weil es einen Monat früher in die Läden kam. iPad-1-Kunden nutzen noch immer iOS 4 und iOS 5 - neue Versionen unterstützt Apples erstes Tablet nicht.

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So sehen eure Homescreens von iPhone und iPad aus

Wenn iOS 8 im Herbst erscheint, dürften wohl ähnliche viele Nutzer auf die neue Software umsteigen. Einen Haken gibt es dabei aber: Apples iPhone 4 wird nicht mehr unterstützt. Auch wenn das Gerät bereits vier Jahre auf dem Markt ist, sind davon nicht wenige Nutzer betroffen. Es könnte also etwas länger dauern, bis auch Apples achte iOS-Version so weit verbreitet ist.

 

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