Contra iOS 7

1. Inkompatibilität von Apps

Der große Nachteil einer kompletten Überarbeitung besteht darin, dass verschiedene Apps nicht mit dem neuen System harmonieren und daher häufig abstürzen oder gar nicht erst starten. Bei größeren Bedenken ist es ratsam, mit der iOS 7-Installation noch etwas abzuwarten. In der Zwischenzeit können Entwickler die Programme entsprechend anpassen.

2. Bugs, Bugs, Bugs

Wie bei jedem großen Softwaresprung sind Bugs nicht auszuschließen. Zwar ist das System zum Zeitpunkt der Veröffentlichung recht ausgereift, doch hier und da sind Fehler und Aussetzer durchaus möglich. Spätestens im Zuge folgender Verbesserungsupdates sollten diese jedoch endgültig beseitigt werden.

3. Jailbreak

Jailbreak-Nutzer sind mittlerweile nicht mehr selten. Mit iOS 7 wird das Entfesseln des Systems jedoch zumindest vorerst nicht mehr möglich sein. Zwar arbeiten Hacker schon jetzt an einer Lösung, doch dies kann bekanntlich noch mehrere Wochen dauern...

4. Performance

Die ältesten mit iOS 7 kompatiblen Geräte sind das iPhone 4 und iPad 2. Deren Hardware ist bei weitem nicht mehr auf dem aktuellsten Stand der Technik und gleichzeitig steigt die Belastung mit jeder weiteren iOS-Version. Ob das neue Betriebssystem auch auf älteren Geräten zufriedenstellend und ohne Ruckler läuft, ist fraglich. Steht die Stabilität im Vordergrund, sollte vorerst auf Erfahrungsberichte anderer Nutzer gewartet werden.

5. Kindisch?

Wie schon auf der positiven, steht auch auf der negativen Seite das neue Design. Zwar ist Abwechslung geboten, doch durch die bunten Farben, Bonbon-artigen Icons und neuen Animationen wirkt iOS 7 auf einige Nutzer weniger seriös, sondern eher wie ein „Kinderspielplatz„. Sollte man schon im Vorfeld eine eindeutig negative Einstellung zu dem neuen Design pflegen, so ist von dem Update abzuraten. Ein Downgrade ist derzeit nicht möglich.