OS-Marktanteile: Android legt zu, iOS stagniert weiter

Martin Malischek 38

Wie aus aktuellen Zahlen der IDC hervorgeht, kann das Google-Betriebssystem weiter auftrumpfen. Der Apple-Konkurrent iOS verzeichnet hingegen einen schrumpfenden Marktanteil. Was sind die Gründe hierfür?

Der Anteil an Android-Smartphones steigt des Instituts zufolge auf fast 84,5%, während die Zahlen der iOS-Anteile auf 11,7% im zweiten Quartal dieses Jahres sanken. Den sinkenden Marktanteil muss das Unternehmen aus Cupertino hinnehmen, obwohl die Verkaufszahlen der iOS-Geräte von 31,2 Millionen Geräten aus dem zweiten Quartal 2013 auf 35,2 im selbigen Quartal 2014 gestiegen sind.

Android: „Günstige“ Marktanteile?

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So sehen eure Homescreens von iPhone und iPad aus

Grund hierfür dürfte wohl vor allem die Preispolitik des angebissenen Apfels sein: Während 58,66% der Android-Verkäufe laut dem Marktforschungsinstitut IDC auf den Low End-Sektor (Smartphones unter 200 Dollar) zurückzuführen sind, bietet der Gegenspieler Apple keine iOS-Geräte in diesem Segment an.

Den 35,2 Millionen Apple-Smartphones stehen 255,3 Millionen Android-Geräte im vorigen Quartal entgegen. Apple sowie die Android-Vertreiber können Verkaufszuwächse verzeichnen, für die Konkurrenz sieht es schlecht aus: Die 96,4% Marktanteil im Mobilgeräte-Sektor von Apple und Google verdrängen die Konkurrenz.

Android & iOS verdrängen die Konkurrenz im Business-Sektor

Windows Phones (dritter Platz der Marktanteile weltweit) belegen den dritten Platz mit 7,4 Millionen verkauften Smartphones im zweiten Quartal 2014. Ein Rückgang von 9,4% im Vergleich mit den Vorjahreszahlen: Im zweiten Quartal 2013 konnte man noch 8,2 Millionen Windows Phone-Geräte an den Mann bringen. Auch der Marktanteil sank von 3,4 auf 2,5%.

Für Blackberry & Co. sieht es jedoch noch schlechter aus: Der Business-Sektor wird mittlerweile ebenfalls von den Smartphone-Riesen Samsung und Apple dominiert. Das Ergebnis sind 78% Rückgang der Smartphone-Verkäufe und ein Marktanteil von lediglich 0,5% bei dem ehemaligen Business-Platzhirsch.

Artikelbildquelle: shutterstock

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