iOS 8 erlaubt mehr Kontrolle über Ortungsdienste

Julien Bremer 5

Das neue Betriebssystem von Apple für iPhone und Co. erlaubt uns, die Verwendung der Ortungsdienste zu präzisieren. Damit haben wir in iOS 8 mehr Kontrolle darüber, wann eine App auf unsere Positionsdaten zugreift.

Die Ortungsdienste sind ein wichtiger und nützlicher Bestandteil von Smartphones. Dank ihnen können wir Navi-Apps benutzen oder Fotos einem Ort auf der Karte zuordnen. Die Ortung unserer Position geht aber auch zulasten unserer Akkuleistung. Außerdem haben um Datenschutz besorgte Nutzer oftmals ein mulmiges Gefühl, wenn Fremdanbieter den aktuellen Aufenthaltsort kennen.

Apple erlaubt seinen Anwendern in iOS 8 mehr Kontrolle über seine Ortungsdienste. Bislang hatten wir die Möglichkeit, diese Funktionen für jede App entweder ein- oder auszuschalten. Entwickler haben damit die Möglichkeit, im Hintergrund auf unsere Positionsdaten zuzugreifen. Zukünftig wird es die Einstellungsmöglichkeiten „Nie“, „Immer“ und „Beim Verwenden“ („While Using“) geben. Damit können wir also differenzieren, ob eine Anwendung uns immer orten darf oder nur, wenn sie auch tatsächlich benutzt wird.

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Befindet sich eine App im „Beim Verwenden“-Modus, signalisiert uns ein blauer Balken am oberen Displayrand, dass sie gerade auf unsere Positionsdaten zugreift. Dies ist vergleichbar mit dem blauen Statusbalken der Karten-App. Auch dieser zeigt uns an, dass die Navigation weiterläuft, auch wenn wir auf dem iPhone eine andere App geöffnet haben. Auch bei den Ortungsdiensten gelangen wir mit einem Tippen auf die blaue Leiste direkt in die Anwendung.

via 9to5mac

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