Seiner Karten-Applikation und dem Sprachassistenten Siri hat Apple neue Funktionen spendiert. Für Karten sind neun neue Flyover-Touren verfügbar. Auch kann Siri nun auch deutsche Anwender mit Laufzeiten für Kinofilme versorgen. 

 

iOS 8

Facts 

Neuen neue Flyover-Touren können Anwender bestaunen, vier davon in europäischen Städten, vier weitere in Regionen der USA und eine in Neuseeland.

  • Avignon, France 
  • Biarritz, France 
  • Perpignan, France 
  • Devil's Tower, Wyoming 
  • Dunedin, New Zealand 
  • Grand Canyon, Arizona 
  • Meteor Crater, Arizona 
  • Royal Gorge, Arkansas 
  • Visby, Sweden

Deutsche Anwender können Siri auf iPhone und iPad künftig auch nach dem Kinoprogramm befragen, erhalten Laufzeiten und Informationen zu aktuellen Filmen. Auch in Australien, Frankreich, Italien, Mexiko und Spanien ist die Funktion nun verfügbar.

Apple hat Siri zusammen mit dem iPhone 4s im Jahr 2011 vorgestellt. Der persönliche Assistent reagiert auf Sprachbefehle des Anwenders, kann unter anderem den Wecker stellen, Nachrichten vorlesen und versenden, Musik abspielen, Informationen aus dem Internet abrufen und über das Wetter informieren. „Siri, brauche ich heute einen Regenschirm“, war gerade anfangs wohl eine der häufiger gestellten Fragen. Hin und wieder zeigt sich Siri auch humoristisch veranlagt, kontert Äußerungen des Nutzers und scherzt. Das trug zur Popularität des Dienstes bei - ganze Blogs widmen sich den lustigen Antworten der Computer-Stimme.

Seine eigenen Karten brachte Apple mit OS X 10.9 Mavericks auf den Mac. Seit iOS 6 konnten sich Anwender bereits auf iOS-Geräten damit von A nach B bringen lassen. Besonders nützlich: Routen, die man am Mac heraussucht, lassen sich mit einem Klick an die eigenen iOS-Geräte schicken. Auch kann man die Wegbeschreibung über Mail oder Nachrichten versenden, auf Facebook und Twitter teilen und per Airdrop an andere Apple-Geräte versenden. Apples Karten legten einen holprigen Start hin: Beim Debut unter iOS 6 erfüllte der Dienst nicht die von Apple gewohnten Standards - womöglich kosteten sie dem ehemaligen iOS-Chef Scott Forstall auch den Job.

via Macrumors

Thomas Konrad
Thomas Konrad, GIGA-Experte für macOS, iOS und Apple-Hardware.

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