Der Sportartikelhersteller Asics hat FitnessKeeper übernommen — und damit auch die Fitness-App Runkeeper. Für kleine Unternehmen wird die Luft auf dem Markt dünner.

 

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In einer Pressemeldung teilt Asics mit, dass man FitnessKeeper am vergangenen Freitag zu 100 Prozent übernommen habe. FitnessKeeper ist das Unternehmen hinter der populären Fitness-Applikation Runkeeper. Eigenen Angaben zufolge nutzen mehr als 33 Millionen Anwender die App weltweit.

FitnessKeeper-CEO Jason Jacobs äußert sich zur Übernahme auf Medium: Runkeeper bleibt bestehen, versichert er. Für Kunden werde sich „nicht viel“ ändern. Allerdings habe man mit Asics die Möglichkeit, sich schneller zu entwickeln.

Mit der Kombination von Sportartikeln und einer digitalen Fitness-Plattform könne man, so Jacobs, ein neuartiges Fitness-Unternehmen schaffen, das eine engere Bindung mit seinen Kunden eingeht, das sie besser und individueller motivieren kann.

Runkeeper zeichnet sportliche Aktivitäten mittels GPS auf und versorgt den Anwender mit Informationen in Echtzeit. Die App lässt sich beispielsweise beim Laufen, Walken oder Radfahren einsetzen.

Runkeeper ist die letzte in einer Reihe von Applikationen, die in den vergangenen Jahren von großen Unternehmen geschluckt wurden. Under Armour übernahm nicht nur Endomondo, sondern auch MyFitnessPal und MapMyFitness. Adidas sicherte sich Runtastic und FitStar ging an Fitbit. „Die Zeit der unabhängigen Fitness-Apps ist vorbei“, titelt The Verge vor wenigen Tagen. Da ist etwas dran.

 

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