iPhoto-Alternativen: Kostenlose Fotobuch-Editoren im Vergleich

Katharina Sckommodau 5

iPhoto bietet zwar viele Vorlagen für Fotobücher, diese sind jedoch relativ starr: Möchte man beispielsweise ein Bild verschieben, so geht das nicht. Im Internet sind gerade für Fotobücher viele Alternativen zu finden, die wesentlich flexiblere Layout-Anpassungen bieten – auch für Mac-User. Dieser Artikel liefert einen Vergleich der wichtigsten Editoren.

iPhoto-Alternativen: Kostenlose Fotobuch-Editoren im Vergleich

Gerade in der Urlaubszeit macht es Spaß, die jüngste Reise ansprechend zu präsentieren. Neben digitalen Präsentationsformen, etwa einer Diashow, eignen sich hier besonders Fotobücher.

Mittlerweile bieten neben den gängigen Fotobuch-Anbietern aus dem Internet auch verschiedene Drogerie- und Supermärkte eigene Fotobuch-Dienste an. Dabei ist in der Regel die Software kostenlos. Doch gibt es bei den Editoren zum Teil große Unterschiede; der eine liefert weitgehende Einstellungen zur Textbearbeitung, andere haben sich wiederum auf eine Vielzahl von Vorlagen spezialisiert. Zudem hält nicht jeder Anbieter ein eigenes Programm bereit: EchtFotobuch von Saal greift beispielsweise auf die gleiche Software zu wie fotofoto, und teilt sich das Programm mit dem eher bekannten Cewe Fotobuch.

Wir stellen fünf sehr unterschiedliche Fotobuch-Editoren vor, die jedoch alle etwas gemeinsam haben: Anders als bei Apples iPhoto können Bilder und Texte frei verschoben werden, was für individuelle Ergebnisse sorgt.

iFolor

Der schweizer Anbieter stellt 12 verschiedene Varianten für Fotobücher bereit, neben Soft- und Hardcover gibt es noch die Spiralbindung.

Daten laden

Zugriff auf alle Ordner auf der Festplatte sowie auf Alben und Ereignisse aus iPhoto bietet der Browser. Die Bilder können einzeln oder als Auswahl im Paket platziert werden, ebenfalls eine automatische Platzierung aller Fotos ist möglich.

Vorlagen

ifolor startet mit einer Auswahl an vielen geschmackvollen Vorlagen in Karussell-Ansicht, nach Themen sortiert. Neben den Vorlagen, die die Gestaltung des gesamten Buchs übernehmen, stehen verschiedene Umschläge, Rahmen und Hintergründe bereit.

Bildbearbeitung und Effekte

Per Doppelklick auf ein Bild gelangt man in den Bearbeitungsmodus. Hier gibt es am unteren Rand der Arbeitsfläche, ähnlich wie bei iPhoto, verschiedene Werkzeuge. So lassen sich die Bilder drehen, begradigen, ausschneiden oder in den Farben anpassen. Ebenfalls eine Korrektur der roten Augen ist möglich. Die wenigen vorhandenen Effekte sind zwar nicht einstellbar, dafür arbeiten sie aber non-destruktiv – wie auch bei iPhoto.

Textbearbeitung

Das Programm bietet die üblichen Formatierungen für Text in einer unteren Optionsleiste. Der Text kann an der oberen oder der unteren Kante ausgerichtet, oder mittig im Rahmen platziert werden. Text-Boxen lassen sich jedoch nicht weiter formatieren.

Flexibilität bei Layout-Anpassungen

Gewählte Layouts lassen sich flexibel auf den einzelnen Seiten ändern. Dazu stehen die verschiedenen Vorlagen, Hintergründe, Themen und Rahmen für Bilder bereit. Bilder und Texte können frei platziert und skaliert werden. Es ist jedoch nicht möglich, eigene Rahmen zu kreieren, auch eigene Themen können nicht für neue Projekte gespeichert werden.

Fazit

Das Programm zeigt die eleganteste Oberfläche der getesteten Lösungen, sie ist ohne Werbung, funktionell gestaltet und ohne weiteren Schnickschnack. Gerade Mac-Usern fällt die Bedienung sehr leicht, da sich das Programm an den Apple-eigenen Anwendungen orientiert. Wer jedoch eigene Vorlagen erstellen möchte, sollte einen anderen Anbieter wählen.

Bildquelle Titel: Apple

 

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