iPhoto kommt jetzt auf iPhone, iPod touch und iPad: Die vom Mac bekannte Bildbearbeitungssoftware gibt es seit heute in einer iOS-Version – mit interessanten Funktionen, aber auch gehobenen Ansprüchen an die Hardware.

 

iPhoto

Facts 

Die App steht für 3,99 Euro im App Store. Das neue iPhoto auf die Touchscreens zugeschnitten: Viele Funktionen werden über Gesten gesteuert. Ein Fingerwisch nach oben verändert zum Beispiel den Kontrast.

Was für die Bedienung gilt, gilt allerdings nicht für die Leistung: Hier zeigt die App (in Verbindung mit der richtigen Hardware) ausgewachsene Power. Bis zu 19 Megapixel große Fotos soll iPhoto auf den iOS-Geräten bewältigen können. Das reicht selbst für Bilder von Spiegelreflex-Kameras. Entsprechend sind auch die Mindestvoraussetzungen an die Geräte: iPhone 4, 4S oder iPad 2 muss es sein, dazu die neue iOS-Version 5.1.

Als eine der besonderen Funktionen hob Apple bei der Präsentation am 7. März „Auto-Enhance“ hervor. Damit sollen selbst komplexe Fotografien analysiert werden und eine gute automatische Korrektur liefern. Den vielen Apps mit Farbfiltern von unterschiedlichen Herstellern bietet Apple mit iPhoto ebenfalls Paroli.

Sehr interessant: Die Gestaltung von virtuellen Fotobüchern. Sie können nicht wie in anderen Apple-Programmen (Cards...) bestellt werden, sondern bleiben auf dem Rechner. Über iCloud lassen sie sich teilen, oder als Diashow exportieren.

Einige der weitere Funktionen:

  • Ähnlich aussehende Fotos können gesucht werden.
  • Eine Vergleichsansicht zeigt zwei Bilder nebeneinander.
  • Durch die automatische Horizonterkennung können Bilder mit einem Fingertipp begradigt werden.
  • Selektive Nachbearbeitung der Bilder wird unterstützt.
  • Standards wie das Entfernen roter Augen und Korrekturpinsel sind integriert.
  • Informationen wie Orts- und sogar Wetterdaten können Bildern hinzugefügt werden.
  • Verlustfreies Widerrufen der Bildanpassungen ist möglich.

Die Funktionen für iPhoto sind im Einzelnen im App Store aufgeführt.

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