„Die Rettung von iTunes liegt im Web“

Julien Bremer 18

Vor anderthalb Wochen hat Apple auf der WWDC zahlreiche Neuerungen im Software-Bereich vorgestellt. Doch iTunes, Apples große Multimediaplattform, ist davon unberührt. Ein Autor von BusinessInsider glaubt, die Rettung von iTunes liegt im Web.

Das Programm iTunes gibt es auf dem Mac, iOS-Geräten und für Windows-PCs. Doch für viele Nutzer ist die Anwendung zu behäbig und langsam. Starten wir das Programm auf dem Rechner, können wir uns häufig getrost für ein paar Augenblicke etwas anderem widmen, bis es geöffnet ist. Dies ist laut Adam Smith von BusinessInsider eine große Hürde für Nutzer.

Er ist der Meinung, Apple habe im Vergleich zum Google Play Store noch viel aufzuholen. Die Variante von Google ist auf allen „androiden“ Geräten verfügbar, aber auch im Internet. Surft man den Store vom Rechner über den Browser an, entfaltet er laut Smith seine ganze Stärke. Der große Bildschirm und die schnelle Bedienung ermöglichen ein einfaches Verwalten der Dateien.

Für iTunes gibt es lediglich eine Vorschauseite. Hier ist allein das Betrachten von Angeboten im Store möglich. Wollen wir eine App oder ein Album kaufen, müssen wir erst wieder das behäbige iTunes starten.

Laut Smith, könnte Apple mit einer iTunes-Version für das Web seiner Plattform einen starken Schub verpassen. Nicht nur das Einrichten der eigenen Mediathek wäre damit einfacher, auch ein Streaming-Dienst wäre mit einer solchen Variante einfacher realisierbar. Mit iWork für die Cloud hat Apple bereits bewiesen, dass sie in der Lage sind, ihre Dienste auch im Web anzubieten. Warum also nicht auch bei iTunes?

via Business Insider

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