KeyLock

Marco Kratzenberg

KeyLock ist ein geniales Freeware-Tool, das einen Computer mit einem USB-Stick sichern und entriegeln kann. Ohne den richtigen KeyLock-Datenträger kommt keiner an den PC!

Das Szenario ist einfach. Sobald der KeyLock-Schutz aktiviert wird, muss der richtige Datenträger am Computer angeschlossen sein, damit man darauf zugreifen kann. Sobald der USB-Stick – oder wahlweise auch eine CD oder eine USB-Platte – abgezogen wird, verriegelt das Programm den PC.

Mit KeyLock und einem USB-Stick den PC sperren

Nach der Installation wird KeyLock gestartet, ist dann aber noch nicht aktiv. Zuerst muss der Anwender aus den angeschlossenen Laufwerken eines auswählen, das er zur Sperre des Windows-Systems verwenden will. Dabei sind USB-Stick natürlich sehr praktisch, weil man sie jederzeit in der Hosentasche mit sich führen kann.

Auf diesen Datenträger wird dann eine kleine Datei geschrieben, die für jede Kombination aus Computer und Stick einzigartig ist. Diese Schlüsseldatei darf natürlich keinesfalls gelöscht werden. Gleichzeitig generiert das Programm noch einen „Unlock Key“, einen relativ langen Zahlencode, mit dem man den Computer notfalls entsperren kann, sollte man den Stick verlieren.

Sobald das geschehen ist, klickt man nur noch auf „Start Protection“ und dann ist der Computer ab sofort vom Vorhandensein des Sticks abhängig. Wird der Stick abgezogen, sperrt KeyLock sofort den Computer. Steckt man ihn wieder ein, kann man weiterarbeiten. Während der Sperre sind der Taskmanager und die Maus gesperrt. Man kommt also aus der Falle nicht heraus. Ein Bildschirm informiert über die Sperre und findet man seinen Schlüsse-Stick nicht mehr, muss man den Computer mit dem – hoffentlich sicher notierten – Entriegelungscode aufschließen.

KeyLock ist anpassungsfähig

Wie bereits erwähnt, kann man als KeyLock-Schlüssel statt eines USB-Sticks durchaus auch eine CD, eine USB-Festplatte oder sogar eine Speicherkarte nehmen. Alles was als Laufwerk angezeigt wird, lässt sich auch auswählen.

Aber auch ansonsten ist das Programm ziemlich flexibel. So können wir beispielsweise in den „Lock Screen Settings“ einstellen, wie der Sperrbildschirm aussehen soll. Ober er individuelle Hintergrundbilder anzeigen oder eine eigene Sperr-Nachricht zeigt. Und KeyLock gibt uns noch weitere Kontrolloptionen. In einem Logfile speichert es alle Zugriffsversuche und die Zeiten der Sperre oder Entsperrung.

Während der Installation werden auch zwei Verknüpfungen angelegt, mit denen der Schutz mit einem Klick gestartet oder beendet wird. Das lässt sich im Autostart von Windows verwenden. Aber in den kann man das Tool auch in den Einstellungen setzen. Ebenso lässt sich der Zugriff auf das Programm selbst dort mit einem eigenen Passwort schützen. Denn niemand soll schließlich den Schutz aushebeln können, wenn man gerade mal nicht da und der PC offen ist.

Während der Installation werden eventuell Zusatzprogramme angeboten. Wenn man die nicht braucht, sollte man alles sorgfältig lesen und ggfs. ablehnen!

Zu den Kommentaren

Kommentare

Weitere Themen

* gesponsorter Link