Microsoft Office: Kostenlose Alternativen zur Schreib-, Tabellen- und Präsentationssoftware

Thomas Kolkmann 2

Auch wenn Microsoft mit seinem Office-Paket in der Vergangenheit einige Konkurrenten verdrängen konnte, gewinnen die kostenlosen Office-Alternativen in den letzten Jahren immer mehr Marktanteil. In diesem Ratgeber wollen wir euch die besten Office-Alternativen vorstellen.

Viele Nutzer sind aber nicht nur von dem Wort „kostenfrei“ angezogen, sondern mögen auch die zunehmende „Aboisierung“ der Software nicht, die Microsoft beispielsweise mit Office365 geht. Der Open-Source-Gemeinde sei Dank, gibt es aber erneut kostenlose und durchaus kompetente Alternativen zur Quasi-Monopol-Software von Microsoft.

Video | Open365 (Tesaer)

Open365 Teaser LibreOffice Cloud.mp4.

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Office Alternative – LibreOffice

LibreOffice zeichnet sich vor allem durch seinen Funktionsumfang und die gute Kompatibilität zu den Microsoft-Office-Formaten aus. Das Office-Paket wurde 2011 von ehemaligen OpenOffice.org-Entwicklern herausgebracht. Diese haben sich aus Unzufriedenheit über die damalige Lizenz- und Entwicklerpolitik von OpenOffice.org und seinem ehemaligen Rechteinhaber Oracle abgespalten und The Document Foundation gegründet.

Microsoft Office Alternative LibreOffice

LibreOffice (oder auch LibO bzw. LO) basiert auf OpenOffice und wurde seit 2011 von The Document Foundation weiterentwickelt. LibreOffice ist aktuell für Windows, OS X und Linux erhältlich. Das Office-Paket umfasst:

  • Textverarbeitung (Writer)
  • Tabellenkalkulation (Calc)
  • Präsentation (Impress)
  • Zeichenprogramm (Draw)
  • Datenbanksystem (Base)
  • Formeleditor (Math)

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Office Alternative – OpenOffice

OpenOffice hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Das ursprüngliche Projekt ist bis zum StarWriter aus dem Jahr 1985 zurückzuführen. OpenOffice selbst entstand 2000 aus den offengelgten Quelltext von StarOffice und wurde seitdem als freies Office-Paket weiterentwickelt. OpenOffice hat es als erstes geschafft, eine freie und durchaus fähige Konkurrenz zu den proprietären Office-Paket von Microsoft zu bilden.

Aktuell wird OpenOffice von der Apache Software Foundation weiterentwickelt. Ein kleines Manko ist noch immer die fehlende Unterstützung des Office-2013-Formats .docx  Zwar werden die Dateien auch in OpenOffice geöffnet, aber ihr könnt sie nicht wieder als .docx abspeichern.

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OpenOffice bietet mit Writer (Textverarbeitung), Calc (Tabellenkalkulation), Impress (Präsentation), Draw (Zeichenprogramm), Base (Datenbanksystem) und Math (Formeleditor) den gleichen Umfang an Programmen wie LibreOffice. OpenOffice ist für Windows, OS X, Linux und als Port für FreeBSD und Solaris erhältlich.

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Online-Office: Alternativen in der Cloud

Mit zunehmder Vernetzung ist es natürlich praktisch seine Dokumente überall dabei zu haben. Natürlich kann man seine Dokumente auch manuell im Amazon Cloud Drive oder der Dropbox abspeichern, man kann aber ebenfalls auch einfach gleich ein Online-Office nutzen.

Hier hat sich vor allem Google mit seinem kostenlosen Angebot Google Docs beliebt gemacht. So habt ihr nicht nur eure Dokumente immer zur Seite, sondern könnt beispielsweise auch Präsentationen in einer Gruppe bearbeiten. Wer der Datenkrake Google nicht traut, hat mit Open365 aber ebenfalls eine freie Alternative. Open365 ist ein Open-Source-Clouddienst, welcher euch die Funtkionen von LibreOffice auch online nutzen lässt.

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Outlook Alternative

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Auch das E-Mail-Programm Microsoft Outlook gehört zum Funktionsumfang des Office-Pakets. Die freien Alternativen hinterlassen an dieser Stelle jedoch noch immer eine Lücke. Diese könnt ihr aber beispielsweise mit der freien E-Mail-Software Thunderbird stopfen.

Thunderbird wird von der Mozilla Foundation entwickelt, welche vor allem auch durch ihren beliebten Browser Firefox bekannt sind. Thunderbird lässt euch mehrere E-Mail-Adressen übersichtlich in einem Programm unterbringen und kann mit vielen Erweiterungen ausgestattet werden. Unter anderem könnt ihr mit einer PGP-Erweiterung euren E-Mail-Verkehr verschlüsseln, mehrere Profile anlegen und das E-Mail-Programm sogar mit dem Google-Kalender verbinden.

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