Logic Pro X: Version 10.1 mit zahlreichen Neuerungen erhältlich

Florian Matthey

Apple hat in der Nacht zum Donnerstag eine neue Version 10.1 seines Audio- und Musik-Sequenzers Logic Pro X vorgestellt. Das Update bringt zahlreiche neue Funktionen.

Logic Pro X: Version 10.1 mit zahlreichen Neuerungen erhältlich

Logic Pro X 10.1 ist das erste große Update seit der Veröffentlichung von Logic Pro X vor ziemlich genau anderthalb Jahren. Dementsprechend umfangreich fällt auch die Liste der Neuerungen aus: Unter anderem gibt es zehn neue Drummer verschiedener Musikrichtungen, die außerdem spezielle Klang- und Performance-Steuerelemente bieten. Hinzu kommt ein neues Plug-in „Drum Machine Designer“ mit neuen Sounds und Funktionen zwecks Anpassung elektronischer Schlagzeuge.

Im Pianoeditor gibt es ein neues Pinselwerkzeug zum Erstellen von Notensequenzen mit einer Mausgeste, neue Ansichtsoptionen im Pianoeditor zum Anzeigen einer größeren Zahl von Noten bei begrenztem Platz sowie die Möglichkeit, das Timing ausgewählter Noten mit neuen Aktivpunkten im Panorolleneditor zu verlangsamen und zu beschleunigen.

Hinzu kommen neue zwei Modi „Notenwiederholung“ und „Spot Erase“ („Punktuelles Löschen“) für klassische Drum-Machine-Stile, ein intelligentes Quantisieren zum Korrigieren von Timing und Länge von Noten und ein neu designtes Compressor-Plug-in mit skalierbarer, Retina-Display-fähiger Oberfläche.

Retro Synth erlaubt es nun, Wavetables aus importierten Audio-Dateien zu erstellen und bis zu acht Stimmen übereinander zu legen, die Sound-Bibliothek enthält jetzt 200 neue Synth-Patches und zehn klassische Melotron-Instrumente. Bei der Automation ist es nun möglich, diese Teil einer Region -statt nur der Spur - sein zu lassen.

Neue VCA-Regler im Konsolenstil sollen das Verwalten umfangreicher Mixe weiter vereinfachen, außerdem ermöglicht der Mixer jetzt auch die Steuerung von Mikrofon- und anderen Eingängen per Fernzugriff. Die Automationsmodi „Relativ“ und „Trimmen“ erweitern wiederum die Optionen zur Feineinstellung vorhandener Automationen.

Überblendungen lassen sich außerdem jetzt auch in Echtzeit rendern, der Plug-in-Manager erlaubt nach dem Update das Anpassen eigener Menüanordnungen. In Zusammenarbeit mit OS X Yosemite unterstützt Logic Pro X jetzt schließlich auch Mail Drop und AirDrop zum Teilen von Musik-Projekten.

Logic Pro X ist über den Mac App Store erhältlich und kostet dort 199,99 Euro. Mindestvoraussetzung ist ein Mac mit OS X Mavericks (OS X 10.9) sowie ein 64-Bit-Prozessor.

Logic Pro X
Entwickler: Apple
Preis: 229,99 €

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