Startvolume überprüfen: Festplattencheck für OS X 10.9 Mavericks

Sven Kaulfuss 1

Zunächst überprüfen wir ob die Festplatte fehlerfrei funktioniert. Hierfür öffnen wir das Festplattendienstprogramm (zu finden unter Programme / Dienstprogramme) und den ersten Reiter (Erste Hilfe). Im Anschluss wählen wir auf der linken Seite das aktuelle Startvolume aus. Mit „Volume überprüfen“ erfolgt ein Check der Festplatte. Findet das Programm einen Fehler, gilt es diesen zu reparieren.

Hierfür müssen wir von einem anderen Startvolume booten. Wer Lion oder Mountain Lion nutzt, kann direkt auf den Recovery-Modus zurückgreifen: Den Mac neustarten und Befehlstaste + R gedrückt halten. Wiederum öffnen wir das Festplattendienstprogramm und wählen diesmal „Volume reparieren“. Nutzer von Mac OS X 10.6 Snow Leopard nutzen statt des Recovery-Modus die mitgelieferte System-DVD oder aber ein alternatives Startvolume (beispielsweise eine externe Festplatte oder einen USB-Stick).

Vor der Installation von OS X 10.9 Mavericks: Backup erstellen und testen

Ganz wichtig: Vom aktuellen Rechner sollte unbedingt zuvor ein aktuelles Backup erstellt werden. Wer dies noch nicht getan hat: Schnellstmöglich eine externe Festplatte (USB, FireWire oder Thunderbolt – je nach Möglichkeit) erwerben! Backups auf optische Medien sind heutzutage unüblich, unzuverlässig und nicht mehr im Gebrauch.

Komfortabel: Apples Backup-Lösung Time Machine. Einfach Festplatte anschließen, in den Systemeinstellungen von Time Machine auswählen und gut. Die Sicherung erfolgt dann automatisch im Hintergrund. Möchte man ein solches – nicht startfähiges – Backup testen, gilt es Stichprobenweise ältere und neuere Dateien wiederherzustellen.

Alternativ lässt sich ein – startfähiges – Backup auch manuell erstellen, zum Beispiel mit Carbon Copy Cloner. Im Anschluss startet man vom Backup-Volume (beim Start Alt-Taste drücken und dann auswählen, alternativ zuvor dass Volume über das Kontrollfeld Startvolume definieren) und testet so die erstellte Kopie des Systems.

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Schutz vor Datenverlusten: Festplattenverschlüsselung aufheben

Wer Drittanbietersoftware zur Verschlüsselung der Festplatte verwendet, dem raten wir derartige Utilities vor dem Update besser zu deaktivieren. Bei einer Inkompatibilität mit Mavericks droht sonst Datenverlust. Sollte der Softwareentwickler im Nachhinein die fehlerfreie Zusammenarbeit mit Mavericks bestätigen, kann der Anwender seine Festplatte wie gewohnt wieder verschlüsseln. Alternativ nutzt man die hauseigene Verschlüsselungstechnologie FileVault 2.

Apropos: Nutzer von OS X 10.6 Snow Leopard sollten gleichfalls die ältere Version von File Vault vor dem Update deaktivieren und folgend lieber FileVault 2 unter Mavericks einsetzen. Ungeachtet der von Apple bestätigten Kompatibilität zur Vorversion. Ergo: Besser auf Nummer Sicher gehen.

Auf der nächsten Seite geben wir Ratschläge zum Umgang mit inkompatiblen Programmen.

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