Vor der Installation von OS X 10.9 Mavericks gilt es die bisher verwendete Software zu aktualisieren und auf den neuesten Stand zu bringen – sowohl Applikationen von Apple als auch von Drittanbietern. Im Apple-Menü wählen wir hierfür die Option „Softwareaktualisierung...“. Anwendungen aus dem Mac App Store werden über den selbigen aktualisiert – Mac App Store öffnen, Reiter Updates wählen. Programme die davon unabhängig installiert wurden, müssen manuell aktualisiert werden. Sofern die Apps keine Funktion zum automatischen Update beinhalten.

Achtung: Nicht vergessen sollte man etwaige Firmware-Updates für den eigenen Rechner vor der Installation einzuspielen. Diese finden sich gleichfalls über die Softwareaktualisierung des Systems.

Bei der Gelegenheit sollte man überprüfen, ob all die Anwendungen auch kompatibel mit OS X 10.9 Mavericks sind. Insbesondere Plug-ins, Add-ons und Kontrollfelder die Systemfunktionen beeinflussen, zeigten sich in der Vergangenheit oft als „Störenfried“. Diesbezügliche Informationen finden sich auf den Webseiten der Software-Firmen. Tipp: Wer nicht jeden Anbieter einzeln prüfen möchte, der findet auf der Website „RoaringApps eine informative Zusammenstellung der meisten Anwendungen – inklusive Übersicht zur Kompatibilität (Snow Leopard, Lion, Mountain Lion und Mavericks).

 

OS X 10.9

Facts 
RoaringApps bietet eine komfortable Übersicht der derzeit kompatiblen Apps.

Stößt man auf eine Inkompatibilität, so sollte man die betreffende App oder Erweiterung vor dem Update deinstallieren beziehungsweise deaktivieren. Zeigt sich eine für den Nutzer entscheidende Anwendung als nicht tauglich für Mavericks gilt: Besser die Aktualisierung auf Mavericks aufschieben und abwarten!

Wichtig für Anwender von Mac OS X 10.6 Snow Leopard: Diese Version des Betriebssystems ist noch ist noch in der Lage ältere PowerPC-Anwendungen auszuführen. Apple integrierte hierfür die Laufzeitumgebung Rosetta. Seit OS X 10.7 Lion verzichtet Apple darauf, PowerPC-Software funktioniert dann nicht mehr. Wer also noch solche Software besitzt, müsste zuvor auf eine Intel-kompatible Version aktualisieren. Gibt es ein solches Update nicht, sollte man zukünftig eine Alternative für die betreffende Anwendung finden.

Doch wie findet man heraus, welche Anwendungen tatsächlich für den PowerPC-Chip gedacht waren? Hierfür öffnen wir die Systeminformationen (zu finden unter Programme, Dienstprogramme), gehen zu Software und weiter zu Programme (links im Programmfenster). Nun werden alle installierten Anwendungen aufgelistet. Mit einem Klick auf „Art“ werden diese geordnet – jetzt sehen wir alle mit PowerPC markierten Programme untereinander.

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OS X 10.9 Mavericks: Gut vorbereitet

Beherzigt man diese Tipps, steht einer problemlosen Installation von OS X 10.9 Mavericks nichts im Wege. Noch ein letzter Ratschlag: Besonders vorsichtige Zeitgenossen aktualisieren nicht sofort am ersten Tag der Verfügbarkeit. Sie warten lieber das erste Service-Update von Apple ab. Dieses behebt meist zahlreiche kleine Fehler und steht schon nach wenigen Tage beziehungsweise Wochen bereit. Unsere Hinweise gelten dann natürlich auch für OS X 10.9.1.

Bildquelle (Titel): Rear view of a beautiful young woman... von shutterstock

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