iPad-Apps am Mac: In diesem Jahr soll es soweit sein

Holger Eilhard

Nach Berichten über die geänderte Software-Strategie für iOS und macOS, welche Priorität auf Stabilität und Sicherheit legen soll, gibt es weiterhin Hoffnung, dass die Verschmelzung von iOS- und Mac-Apps wie geplant stattfinden soll.

iPad-Apps am Mac: In diesem Jahr soll es soweit sein
Bildquelle: Apple.

Bereits im Dezember berichtete Bloombergs Mark Gurman, dass Apple plant universelle Apps zu erlauben, die plattformübergreifend auf iOS und macOS nutzbar sein sollen. Daran soll auch die gestern gemeldete Neuausrichtung der Strategie für die beiden Betriebssysteme nichts ändern.

Sowohl Bloombergs Mark Gurman als auch Ina Fried von Axios gaben zeitgleich Entwarnung und sagten, dass der Fokus auf Sicherheit und Stabilität in iOS 12 und macOS 10.14 keinen Einfluss auf das unter dem Codenamen „Marzipan“ bekannte Vorhaben zur Vereinheitlichung der Apps haben soll.

Projekt Marzipan: iOS-Apps sollen auf dem Mac laufen

Das Projekt soll es Entwicklern erlauben, eine einzige App anzubieten, die sowohl mit Hilfe eines Touchscreens als auch Maus oder Trackpads genutzt werden kann. Diese eine App kann dann auf iPhone, iPad oder Mac laufen. Wie dies konkret funktionieren soll, ist jedoch bislang nicht bekannt.

Sollte Apple an der Idee festhalten und dies in die kommende iOS- und macOS-Version integrieren, ist eine Vorstellung im Rahmen der Worldwide Developers Conference (WWDC) denkbar. Diese findet traditionell Anfang Juni statt; im vergangenen Jahr nach langer Zeit wieder in San Jose, Kalifornien.

Trotz der Neuausrichtung für das nächste große iOS-Update verspricht Apple für iOS 11.3 noch einige kleinere Neuerungen. Hier eine kleine Vorschau.

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iOS 11.3 ist da - das sind die Neuerungen.

macOS und iOS: Sicherheit und Stabilität haben in diesem Jahr Priorität

Gestern wurde bekannt, dass Apple bislang für iOS 12 und macOS 10.14 geplante Features verschieben wird. Dazu gehört etwa ein neu designter Homescreen von iOS und eine überarbeitete Foto-App, die nun wohl erst 2019 das Tageslicht erblicken wird. Stattdessen will sich das Unternehmen aus Cupertino in diesem Jahr auf die Stabilität und Sicherheit seiner Betriebssysteme konzentrieren.

Quellen: Mark Gurman, Axios

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