macOS und 32 Bit: So überprüfst du, welche Apps nicht mehr funktionieren werden

Sebastian Trepesch 4

„Diese Software ist nicht für deinen Mac optimiert.“ macOS warnt bereits, wenn man Software startet, die das nächste Mac-Betriebssystem wohl nicht mehr unterstützt. Im Tipp erklären wir, wie man sich einen Überblick verschafft: Welche Apps laufen mit kommenden macOS-Versionen nicht mehr?

macOS und 32 Bit: So überprüfst du, welche Apps nicht mehr funktionieren werden

Mit iOS 11 hat Apple 32-Bit-Apps vom iPhone geschmissen. Auch auf dem Mac ist es nur eine Frage der Zeit, bis Apps nur noch mit 64 Bit laufen dürfen. Damit will Apple erreichen, dass Anwendungen die aktuellen Technologien des Mac verwenden.

So prüft man, welche Apps auf dem eigenen Mac mit 64 Bit laufen:

  1. Gehe auf das Apple-Logo oben links in der Menüleiste von macOS und wähle Über diesen Mac.
  2. Wähle Systembericht.
  3. Gehe hier zum Reiter Software und klicke Programme an.

Die Tabelle zeigt die installierte Software an. Ein Blick in die letzte Spalte gibt Auskunft über die 64-Bit-Fähigkeit: Steht in der Spalte ein Ja, kann man aufatmen. Steht da ein Nein, sollte man mit Updates des Betriebssystems aufpassen: Diesen Apps wird macOS wohl bald den Betrieb verweigern.

Einen Hinweis gibt das System seit macOS 10.13.4 auch beim Starten einer „veralteten“ App: „Nicht für deinen Mac optimiert“ erscheint zumindest beim ersten Start der Software.

Pikant: Auch die Apple-Software „DVD-Player“ ist nicht für 64 Bit programmiert. Ob Apple mit macOS 10.14 eine aktualisierte Version ausliefert, ist fraglich. Schließlich besitzen die Macs der letzten Jahre keine optischen Laufwerke mehr.

„Die App ist nicht für deinen Mac optimiert“ – das bedeutet die macOS-Warnung

Apple hat bereits im Juni 2017 klargestellt, dass 32-Bit-Apps nur noch mit macOS High Sierra „ohne Kompromisse“ laufen werden. Einen offiziellen Endtermin für die Umstellung von 32 auf 64 Bit, die schon vor 10 Jahren begann, gibt es aber noch nicht. Neue Informationen nennt Apple vermutlich im Rahmen der WWDC, die nächste Woche mit der Keynote startet:

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WWDC-Keynote 2018: Das erwarten wir.

Handeln müssen zunächst die Entwickler (sofern nicht in den letzten Jahren schon geschehen) und technisch aktuelle Versionen anbieten. In den Mac App Store nimmt Apple neue Apps nur noch auf, wenn sie 64-Bit-fähig sind. Ab Juni gilt das auch für Software-Updates.

Der Mac-Besitzer kann nicht viel tun, außer die Updates zu installieren: Für genutzte Programme, in der der Systembericht ein Nein bei 64-Bit (Intel) anzeigt, suche man über die App oder im Netz nach neuen Versionen.

Generell lässt sich alte Software natürlich auch weiterhin auf dem Mac nutzen, selbst wenn sie nicht auf aktuellem Stand ist: Man darf nur nicht das Betriebsystem auf die Version aktualisieren, die 32-Bit-Apps den Hahn zudreht. Alternativ dürfte eine Virtualisierungslösung es möglich machen, diese Anwendungen auf einem neueren System einzusetzen.

Welche Apps, die du regelmäßig nutzt, stehen auf deinem Mac auf der Abschussliste? Schreibe es gerne unten in die Kommentare – danke! 

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