macOS Mojave ist da! Das sollte man vor der Installation des Mac-Systems unbedingt wissen

Sebastian Trepesch 2

Soeben hat Apple das neue Betriebssystem für Macs veröffentlicht, macOS 10.14 Mojave. Hier die Infos im Überblick, die man für Download und Installation wissen sollte – angefangen von der Kompatibilität bis hin zu Problemen.

5 Dinge über macOS Mojave.

Welche Macs sind mit macOS Mojave kompatibel?

Folgende Macs sind mit macOS Mojave kompatibel:

  • MacBook (Frühjahr 2015 oder neuer)
  • MacBook Air (Mitte 2012 oder neuer)
  • MacBook Pro (Mitte 2012 oder neuer)
  • Mac mini (Herbst 2012 oder neuer)
  • iMac (Herbst 2012 oder neuer)
  • iMac Pro (2017)
  • Mac Pro (Herbst 2013, zudem die Modelle von Mitte 2010 und Mitte 2012 mit Metal-fähigen Grafikkarten)

… mindestens mit OS X 10.8 Mountain Lion.

Ist macOS 10.14 Mojave kostenlos?

Ja, wie die letzten Versionen auch. Apple verdient über die Hardware-Verkäufe und Dienste (iCloud-Speicher etc.).

Wo finde ich den Download von macOS Mojave?

Während zukünftige Updates über die Systemeinstellungen laufen werden, erfolgt diesmal das Update noch über den Mac App Store. Über diesen Download-Link rechts kommt man auf die richtige Seite des Mac App Stores, um die Datei von macOS 10.14 Mojave herunterzuladen:

macOS Mojave
Entwickler:
Preis: Kostenlos

Ruhig Blut, der Download-Button im Mac App Store ist links oben … ;) Die Datei ist gut 6 GB groß.

Wie läuft die Installation ab?

Vorher: Backup durchführen, zum Beispiel mit TimeMachine in macOS. Nach dem Download findet man die Datei im Programme-Ordner von macOS. Wer möchte, kann jetzt zunächst einen bootfähigen USB-Stick erstellen:

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macOS Mojave – Schritt für Schritt: Bootfähigen USB-Stick fürs Apple-System erstellen.

 

Öffnet sich die Installationsdatei nicht schon von selbst, klicke darauf und gehe durch den Installationsdialog. Man muss hierbei den Lizenzvertrag akzeptieren, den gewünschten Installationsort und das Administrator-Passwort angeben.

Dann dauert es erst einmal. Auch wenn sich nichts erkennbares tut: Alles laufen lassen, Stecker nicht ziehen. Eine Stunde oder mehr könnte die Installation durchaus – stark abhängig vom System. Abschließend startet macOS von selbst neu.

Zum Schluss startet ein Einrichtungsprozess, in dem man unter anderem die Apple ID einträgt.

Können Probleme mit macOS Mojave auftreten?

Klar! Generell sollte man prüfen, ob die installierte Software macOS Mojave unterstützt. Zum Beispiel warnt Software-Entwickler Steinberg, dass es mit seiner Audio-Software Kompatibilitätsprobleme geben kann. Man solle mit der Installation von macOS Mojave deshalb noch auf ein Update im November warten. Wer einen Mac mit Fusion Drive besitzt (also einen Speicher aus HDD und SSD), bei dem könnten Festplatten-Utilitys (z.B. Datenwiederherstellung) versagen. Denn diese Macs stellt Apple – wie im letzten Jahr die SSD-Macs – auf das Dateisystem APFS um.

In den ersten Stunden könnte der Download sehr lange dauern oder sogar abbrechen, aufgrund der vielen Zugriffe auf die Apple-Server. Einfach später noch einmal probieren.

Wir gehen nicht davon aus, dass ansonsten größere Probleme auftreten – es gab ja eine ausführliche Beta-Phase. Aber sicher weiß man es nicht. Deshalb: Spätestens vor jeder Aktualisierung ein Backup anlegen! Externe Festplatten . Vorsichtige warten zudem lieber ein paar Stunden oder Tage, ob nach der Veröffentlichung des finalen macOS Mojave doch noch neue Probleme auftauchen.

Update 25.09.: Zudem soll es eine Sicherheitslücke geben, die Apps ohne Administratorrechten zu viele Befugnisse einräumt. Das nächste macOS-Update dürfte die Lücke schließen.

Was bietet macOS Mojave?

Hier 12 Top-Neuerungen des Systems:

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12 Top-Neuerungen von macOS 10.14 Mojave, die man kennen sollte.

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